Spelunca-Schlucht, Evisa und Foret d'Aïtone
Tiefe Schluchten, dichte Schwarzkiefernforste und ein kleines Bergdorf
Fast im 45-Grad-Winkel rutschen die Berge der Deux-Sevi zwischen Porto und Evisa in die wildromantische Spelunca-Schlucht ab. Spelunca bedeutet auf Deutsch "Höhle", denn der Gebirgsbach Porto hat hier einen besonders tiefen Graben in die Granitberge im Westen der Insel gegraben. Die enge Straße, die sich an die steilen Felswände klammert, ist bei Rennradlern, Motorradfahrern und Ausflüglern beliebt. In den Seitentälern, Felswänden und Wäldern fühlen sich Wanderer, Mountainbiker, Kletterer und Skilangläufer wohl und im klirrend kalten Wasser des Unterlaufs des Bachs kann man schluchtenwandern oder in Badegumpen unter uralten Genueserbrücken baden.
Wer den kleinen Umweg über den Weiler von Ota macht, kann an den Windungen des Porto-Bachs die kleine, gut erhaltene Genueserbrücke Pont Génois de Pianella (auch Ponte Vecchiu genannt) entdecken. Ein Fußmarsch auf einem alten Transhumanzweg (Ausschilderung Sentier Tra Mare e Monti, Richtung Evisa), führt zu einem besonders verwunschenen Exemplar einer Genueserbrücke: Die Pont de Zaglia ist ein echtes chef-d’œuvre mittelalterlicher Brückenbaukunst. Sie stützt sich auf zwei Felsen und spannt sich den wilden ruisseau de Tavulella, wie der Porto in seinem Oberlauf auch genannt wird.
Der Weiler Evisa throhnt hoch über der Spelunca-Schlucht und ist die beschauliche Basis für Ausflüge in die dichten Schwarzkiefernforste des Foret d'Aïtone. Die dichten Wälder sind ein wahres Outdoor-Paradies: Im Frühjahr und Herbst ideal ausgedehnte Wandertouren, im Sommer kann man hier in den einmaligen Badewannen der Terrassen von Piscine d'd'Aïtone (vom Parkplatz führt eine zehnminütige Kurzwanderung zu den Badegumpen) baden. Einmal im Jahr, am dritten Novemberwochenende, zieht es die Korsen gleich scharenweise in das Bergdorf zum Esskastanienfest "Fête du Marron". Im Winter finden in den dichten Wäldern Skilangläufer unnd Schneeschuhwanderer unberührte Landschaften vor, mit etwas Glück ist am Castel de Vergio (Albertacce) sogar die kleine Skistation geöffnet.
Die Grenze der Spelunca-Schlucht zur Hochebene des Niolo bildet der Col de Vergio, auch Bocca di Verghiu genannt. 
 
Timo Lutz
Die Felslandschaft Calanches de Piana im Süden von Porto
Les Calanches de Piana
Landschaftlich eine wahre Größe
Das ehemalige Fischerdorf hat keine Zufahrtsstraße und ist nur über dem Seeweg oder zu Fuß erreichbar.
Girolata
Das ehemalige Fischerdorf ist nur zu Fuß oder Boot zu erreichen
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Cargèse
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1983 erklärte die UNESCO das Kap von Porto, die Calanches und die Halbinsel La  Scandola zum Weltkulturerbe.
Von Galéria nach Porto
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Girolata
Das ehemalige Fischerdorf ist nur zu Fuß oder Boot zu erreichen
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Kurzwanderung zur besten Aussicht auf die Calanches de Piana
Château Fort
Kurzwanderung zur besten Aussicht auf die Calanches de Piana