Les Calanches de Piana
Landschaftlich eine wahre Größe
Die Calanches von Piana gehören zu den schönsten Landschaften Korsikas. Die bizarren, karminroten Verwitterungsformen liegen direkt an der engen Küstenstraße zwischen Porto und Piana
Auf den 13 Kilometern dazwischen geht die kurvenreiche Fahrt durch stark zerklüftete, phantastische Felsformationen, grandios in ihrer wilden Schönheit.  Sie erinnern an Tiere, Fabelwesen und andere Gestalten. 
Direkt neben der Straße steht der „Tête du chien“ (Hundekopf). Beim gemächlichen Spaziergang durch Les Calanches begegnet man hingegen der „Tortue“ (Schildkröte) und dem „Aigle“ (Adler), dem „Évêque“ (Bischof), dem „Tête de Poincaré“ (Kopf von Poincaré) und dem „Tête d'Indien“ (Indianerkopf), aber auch der „Confession“ (Beichte) und dem“ Cœur“ (Herz). 
Wer dieses Naturwunder richtig erleben will, sollte es unbedingt zu Fuß erkunden und nicht nur aus einer der vielen Parkbuchten bewundern. Der „Chemin des Muletier“ (Maultierpfad) lockt genauso wie die markierten Wanderungen zum Aussichtsberg Capu d'Orto und zum festungsähnlichen Felsblock Château Fort mit einem der schönsten Ausblicke auf den Golfe de Porto
Einsame Spitze sind auch die Sonnenuntergänge: Abends, wenn sich die Stille auf die Calanches legt und die Sonne langsam im Meer verschwindet, tauchen die letzten Sonnenstrahlen die bizarren Felsformationen in tiefstes Rot.  
  
Das Besondere an den Calanches de Piana sind die „Tafoni“, die geomorphologischen Verwitterungsformen, die durch Wind, Wasser, Salzluft und Sonne der rauen Westküste entstanden sind. 
Es gibt sie unter anderem auch auf Sardinien (am Capo Testa) oder auf Sizilien, Elba und Ischia, doch nirgendwo weisen die Felsformationen derart märchenhafte Formen auf wie hier auf Korsika. 
  
Schon beim ersten Blick auf die wild zerklüfteten Granitfelsen wird klar, warum sie 1983 in die Unesco-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen wurden.  
 
Timo Lutz
Das ehemalige Fischerdorf hat keine Zufahrtsstraße und ist nur über dem Seeweg oder zu Fuß erreichbar.
Girolata
Das ehemalige Fischerdorf ist nur zu Fuß oder Boot zu erreichen
Das eigenweillige Dorf Cargèse, nördlich des Golfs von Sagone gelegen, hat seine ganz eigene Geschichte.
Cargèse
Beliebter Ferienort mit griechisch-orthodoxer Tradition
1983 erklärte die UNESCO das Kap von Porto, die Calanches und die Halbinsel La  Scandola zum Weltkulturerbe.
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