San Giovanni di Moriani und San Nicolao
Kirchtürme und Friedhöfe im Grünen
Hoch über den Wipfeln der grünen Wälder ragen die Glockentürme der Costa Verde aus dem Dickicht. Nebenan liegen auffällig zahlreich und geschützt die Gräber und Familiengrüfte der Friedhöfe. Von den Ruhestätten mit ihrem charakteristischen Schachbrettmuster schauen die Toten auf das Meer, das sich am Horizont verliert. 
Es sind Orte der Ruhe, wie auch die vielen kleinen einsamen Dörfer mit typischer Architektur: Natursteinhäuser, gepflasterte Gassen, gewölbte Treppen und Übergänge. Im 85-Seelen-Dorf San Giovanni di Moriani steht die Pfarrkirche „Saint Jean L’Evangéliste“ mit dem höchsten Kirchturm (39 m) der Insel. Des Weiteren lockt der Ort mit der romanische Kapelle von San Mamilianu aus dem 10. Jahrhundert und dem Galgo Nera Wald, in dem sich zahlreiche Wildtiere tummeln. 
Auch das 7 km entfernte San Nicolao lädt zum verweilen ein. Im 170-Seelen-Dorf kann man nicht nur die Pfarrkirche von San Nicolao und das Aquädukt besichtigen, sondern ebenso Kunsthandwerkern bei der Töpfer- oder Schmiedearbeit über die Schulter schauen. 
Ein ausgedehntes Wanderwegenetz verbindet die Dörfer und Kirchen der Costa Verde, von denen aus man ein atemberaubendes Panorama auf das tyrrhenische Meer und die Inseln des toskanischen Archipels genießt.
 
Archiv korsika.fr
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