Winde auf Korsika
Von Maestrale bis Sirocco: Die Winde rund um die Sonneninsel Korsika
Sieben Winde kühlen die Sonneninsel ab oder erwärmen sie: Der Maestrale ist der markanteste Wind und bläst aus Nordwesten. Im Sommer tritt er oft in Büen auf und trifft besonders auf die Balagne. Im WInter kann der  Mistral provençal auch Regen mit sich bringen.
Der aus Südwesten blasende Sirocco bringt die Wüstenhitze Afrikas auf die Insel; der starke Ponente aus dem Westen sorgt immer für klare Sicht. LevanteGrecale und der trockende und kalte Tramontane sind die bevorzugten Winde der Surfer an der Ostküste und der zuweilen stürmische Libecciu bläst aus Südwesten und bringt Wärme und Regen an den Küsten mit sich. Wenn dieser Wind die Berge erreicht, ist er oft schon frisch und trocken.
Im Sommer freut man sich um die Mittagszeit über die Meeresbrise ambata, die auch marinu und mezudiornu genannt wird. Der nächtliche ablandige WInd terranu war früher für die Segelschiffe auf dem Meer sehr wichtig, um schnell auf hohe See zu stechen.
Timo Lutz
Kein Trubel, nur Kastanien-fressende Kühe, Ziegen, Wild- und Hausschweine grasen im Walddickicht oder am Straßenrand und wechseln nach Lust und Laune die Straßenseite.
Jagdsaison auf Korsika
Alljährlich am 15. August beginnt die Jagd auf Wildschweine
Mandelblüte - Blick auf L'Ile Rousse
Frühling im Februar
Mandelblüte in der Balagne
Immortelle - Das würzige Kraut verbreitet einen betörenden Duft auf Korsika
Die korsische Flora und Fauna
Korsika ist die Insel der duftenden Macchia