{"version":"1.1","schema_version":"1.1.0","plugin_version":"1.1.2","url":"https://korsika.fr/2015-2/","llm_html_url":"https://korsika.fr/2015-2/llm","llm_json_url":"https://korsika.fr/2015-2/llm.json","manifest_url":"https://korsika.fr/llm-endpoints-manifest.json","language":"fr-FR","locale":"fr_FR","title":"Donnerstag, 3. Dezember 2015","site":{"name":"Korsika.fr - Reisemagazin und Korsika-Portal für den perfekten Urlaub auf der Insel der Schönheit","url":"https://korsika.fr/"},"author":{"id":0,"name":"","url":"https://korsika.fr/author/"},"published_at":"2021-01-19T16:54:34+00:00","modified_at":"2021-01-19T16:54:34+00:00","word_count":1092,"reading_time_seconds":328,"summary":"Eddys Korsika Reiseleiter-Blog bei korsika.fr Donnerstag, 3. Dezember 2015 Schnäppchen: Ein Quadratkilometer USA für 110 Dollar Mehr Geld wollte Napoleon für den Staat Louisiana in den heutigen USA nicht haben. Im Jahre 1803 war Napoleon « Konsul auf Lebenszeit » aber noch nicht Kaiser von Frankreich. 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Dezember 2015\n\n\n\n\n\n\n\n\nSchnäppchen: Ein Quadratkilometer USA für 110 Dollar\n\n\n\n\n\nMehr Geld wollte Napoleon für den Staat Louisiana in den heutigen USA nicht haben.\nIm Jahre 1803 war Napoleon « Konsul auf Lebenszeit » aber noch nicht Kaiser von Frankreich. Das wird er erst mit der Kaiserkrönung am 2. Dezember 1804 in der « Notre dame de Paris », der Kathedrale, in der auch schon der berühmte Glöckner gelebt hat.\nIm Jahre 1803 also, beschließt er den Staat Louisiana in Amerika an die Vereinigten Staaten zu verkaufen. Er war halt noch jung und brauchte das Geld. Allerdings ging es hier nicht um den Staat Louisiana wie wir ihn heute kennen, sondern um immerhin ganze 22% der heutigen USA, also satte 2 144 476 Quadratkilometer, wie hier auf der Karte zu sehen.\n\n\n\n\n\n\n\nDer damals festgelegte Preis bringt uns Angesichts heutiger Grundstückspreise zum Träumen: Gerade mal 15 Millionen Dollar wurden damals für die über 2 Millionen Quadratkilometer bezahlt. Auf heutige Verhältnisse übertragen entspricht dies 230 Millionen US-Dollar, also einem Preis von 110 Dollar pro Quadratkilometer. Wenn das kein Schnäppchen ist!\n\nAber bleiben wir noch ein wenig in den USA&#8230;\nEin Bonaparte, Gründer des FBI?\nIm gleichen Jahr (1803), in dem der französische Kaiser seine Besitzungen in Nordamerika veräußerte, befindet sich Jerome Bonaparte, der jüngste Bruder Napoleons und spätere König von Westfalen (ab 1807 bis 1813 durch die Heirat mit Katharina von Württemberg), in New York. Hier lernt er die bezaubernde, aber noch minderjährige Elisabeth Patterson kennen. Das zarte Alter war aber kein Hinderungsgrund, bedenken wir nämlich, dass auch Napoleons Mutter Laetitia schon im Alter von 14 Jahren heiratete. Aus der Verbindung zwischen Jerome und Elisabeth geht ein Sohn hervor.Napoleon lässt allerdings unter dem Vorwand von Elisabeths Minderjährigkeit die Ehe im Jahre 1805 wieder aufheben.\n\n\n\nDer Sohn von Jerome Bonaparte, Jerome Napoleon Bonaparte, wächst in Baltimore auf und wird seinerseits im Jahre 1851 stolzer Vater von Charles Joseph Bonaparte. Dieser macht, bei diesem Namen fast schon Pflicht, eine politische Karriere. Nach seinem Jura-Studium in Harvard arbeitet er zunächst als Jurist und wird unter Präsident Roosevelt zum Marine-Minister und nach Roosevelts Amtszeit dann zum Justizminister ernannt. Im Rahmen dieses Amtes gründet er 1908 das BOI, « Bureau of investigations » welches später zum FBI, « Federal Bureau of Investigations » umbenannt wurde.\n\nDer Gründer des FBI war also ein Bonaparte, Charles Joseph Bonaparte, Enkel von Jerome Bonaparte und Großneffe von Napoleon.\n\nTja, so gesehen würde es mich jetzt auch nicht mehr wirklich überraschen, wenn wir morgen erfahren würden dass die Gründung der NASA auf einen Bonaparte zurückgeht&#8230;\n\nsee you soon\nEdmund Schroth\n\n\n\n\n\n\n\n\nEingestellt von\n\n\n\nKorsika.fr Team\n\n\n\n\num\n\n17:06\n\n\n\n\n\nKeine Kommentare:\n    \n\n\nLinks zu diesem Post\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDiesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen\n\n\n\n\nLabels:\nCharles Joseph Bonaparte,\nFBI,\nLouisiana,\nNapoleon,\nSchnäppchen\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMittwoch, 18. März 2015\n\n\n\n\n\n\n\n\nDer Wachturm &#8211; Genueser-Warten auf Korsika\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nUnruhige Zeiten begannen Mitte des 16. Jahrhunderts für die Insel Korsika. Wie immer, kam die Gefahr über&rsquo;s Meer.\nAuslöser für die drei Jahrhunderte andauernden überfälle von Piraten war 1453 die Einnahme von Konstantinopel durch die Osmanen. Barbaresken deren Haupteinahmequellen Sklavenhandel und Lösegelderpressung waren, begannen Korsika zu überfallen und Teile der korsischen Bevölkerung zu verschleppen.\n\nDie Republik Genua, die zu diesem Zeitpunkt noch über Korsika herrschte, fürchtete um ihre Einahmequellen und reagierte. Ab 1530 entstehen zunächst 23 Wachtürme, davon 10 am strategisch und wirtschaftich wichtigen Cap-Corse, um die Küsten zu überwachen und zu schützen. Durch vereinbarte Signale (Rauchzeichen) wurde die Bevölkerung vor verdächtigen Schiffen gewarnt.\n\nZwei genuesische Kommissare, Paolo Battista Calvo und Francesco Doria werden nach Korsika entsand um die Lage vor Ort zu beurteilen. Ab 1531 entstehen 90 weitere Türme, davon 32 am Cap-Corse. Die Türme waren zwischen 12 und 17 Meter hoch, abhängig davon wo sie gebaut wurden, auf einem Hügel oder direkt am Strand. Korsika soll den allgemein durchgeführten Schutzmassnahmen im Mittelmeerraum angepasst werden.\n\nSo entstehen insgesamt 120 Türme rund um die Insel. Davon existieren heute noch 68, einige wurden\nrestauriert und stehen unter Denkmalschutz.\n\n\nStrenge vorschriften für die « Turm-Wächter »\nDer Dienst der Turmwächter (I Torri) war kein « Zuckerschlecken ». Nur mit ausdrücklicher Genehmigung und nur aus ganz bestimmten Gründen durfte sich ein Soldat vom Turm entfernen, z.B. um sich mit Proviant zu versorgen oder um seinen Sold abzuholen. Unerlaubtes entfernen vom Turm wurde &nbsp;streng bestraft. Am abend mussten die Wächter durch vereinbarte Signale anzeigen ob alles in Ordnung war.\n\n\n\n\n\nCampomoro\nEiner der größten Türme, Campomoro, befindet sich in der Nähe der Stadt Propriano an der Westküste.\nDer auf einem Hügel stehende Turm ist von einer regelrechten Verteidigungsanlage mit Schutzmauer umgeben. Besonderheit: Die Soldaten von Campomoro hatten bis zu 15 Frauen an ihrer Seite die sich um die körperlich anstrengeden Arbeiten kümmern mussten, damit sich die Herren nicht zu sehr anstrengen mussten und dadurch vielleicht von ihrer Hauptaufgabe, dem Überwachen, abgelenkt wurden!\n\nAuf einigen der Türme kann man heute Metallaufsätze erkennen, denn die Anlagen wurden im 19. Jahrhundert auch zum Telegrafieren benutzt. Heute gelten die noch vorhanden Türme als Warzeichen Korsikas und sind auf vielen Postkarten zu sehen.\n\nHerzlichst\nEdmund Schroth\n\n\n\n\n\nEingestellt von\n\n\n\nKorsika.fr Team\n\n\n\n\num\n\n16:08\n\n\n\n\n\nKeine Kommentare:\n    \n\n\nLinks zu diesem Post\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDiesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen\n\n\n\n\nLabels:\n2015,\nCampomoro,\nGenuesertum,\nkorsika,\nPropriano,\nWachturm,\nWehrtürme\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nNeuere Posts\n\n\nÄltere Posts\n\nStartseite\n\n\n\n\nAbonnieren\nPosts (Atom)\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nLive Feed\n\nLive Traffic Stats\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEddy stellt sich vor:\n\nEdmund Schroth  kam 1980 aus beruflichen Gründen nach Korsika und lebt seitdem auf der &#8220;Insel der Schönheit&#8221;. In der ehemaligen Hauptstadt und heutigen Universitätsstadt Corte absolviert er zunächst ein Studium zum nationalen Reiseleiter &#8220;Guide-Interprète-national&#8221; und beschließt dann sein Studium fortzusetzen und erlangt an der Universität PASCAL PAOLI in Corte ein Master in Geschichtswissenschaft und Anthropologie.Seit 1998 arbeitet Edmund Schroth auf der Insel als Reiseleiter für Korsika-Rundreisen und betreut sowohl deutsche und französische, als auch englische Gruppen sowie Passagiere der immer zahlreicher werdenden Kreuzfahrtschiffe. Er gründet ebenfalls die Agentur für Reiseleiter &#8220;Corse-Vadis&#8221; www.korsika-reiseleitung.com. Durch seine Tätigkeit als Reiseleiter kennt er die Insel mittlerweile wie seine eigene Westentasche.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEddy &#8211; Korsika-Reiseleiter\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBlog-Archiv\n\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\n2016\n\n(1)\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nFebruar\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n\n\n        &#9660;&#160;\n\n\n\n2015\n\n(2)\n\n\n\n\n        &#9660;&#160;\n\n\n\nDezember\n\n(1)\n\nSchnäppchen: Ein Quadratkilometer USA für 110 Doll&#8230;\n\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nMärz\n\n(1)\n\nDer Wachturm &#8211; Genueser-Warten auf Korsika\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\n2014\n\n(4)\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nDezember\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nNovember\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nAugust\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nFebruar\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\n2013\n\n(7)\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nDezember\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nJuli\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nJuni\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nMai\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nMärz\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nFebruar\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nJanuar\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\n2012\n\n(5)\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nNovember\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nAugust\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nApril\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nMärz\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nJanuar\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\n2011\n\n(13)\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nDezember\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nNovember\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nOktober\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nAugust\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nJuni\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nApril\n\n(2)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nMärz\n\n(1)\n\n\n\n\n\n\n        &#9658;&#160;\n\n\n\nFebruar\n\n(5)\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n(c) Eddys Korsika-Reiseleiter-Blog. Design « Einfach ». Powered by Blogger.","paragraphs":["Eddys Korsika Reiseleiter-Blog bei korsika.fr","Donnerstag, 3. Dezember 2015","Schnäppchen: Ein Quadratkilometer USA für 110 Dollar","Mehr Geld wollte Napoleon für den Staat Louisiana in den heutigen USA nicht haben.\nIm Jahre 1803 war Napoleon « Konsul auf Lebenszeit » aber noch nicht Kaiser von Frankreich. Das wird er erst mit der Kaiserkrönung am 2. Dezember 1804 in der « Notre dame de Paris », der Kathedrale, in der auch schon der berühmte Glöckner gelebt hat.\nIm Jahre 1803 also, beschließt er den Staat Louisiana in Amerika an die Vereinigten Staaten zu verkaufen. Er war halt noch jung und brauchte das Geld. 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Das zarte Alter war aber kein Hinderungsgrund, bedenken wir nämlich, dass auch Napoleons Mutter Laetitia schon im Alter von 14 Jahren heiratete. Aus der Verbindung zwischen Jerome und Elisabeth geht ein Sohn hervor.Napoleon lässt allerdings unter dem Vorwand von Elisabeths Minderjährigkeit die Ehe im Jahre 1805 wieder aufheben.","Der Sohn von Jerome Bonaparte, Jerome Napoleon Bonaparte, wächst in Baltimore auf und wird seinerseits im Jahre 1851 stolzer Vater von Charles Joseph Bonaparte. Dieser macht, bei diesem Namen fast schon Pflicht, eine politische Karriere. Nach seinem Jura-Studium in Harvard arbeitet er zunächst als Jurist und wird unter Präsident Roosevelt zum Marine-Minister und nach Roosevelts Amtszeit dann zum Justizminister ernannt. Im Rahmen dieses Amtes gründet er 1908 das BOI, « Bureau of investigations » welches später zum FBI, « Federal Bureau of Investigations » umbenannt wurde.","Der Gründer des FBI war also ein Bonaparte, Charles Joseph Bonaparte, Enkel von Jerome Bonaparte und Großneffe von Napoleon.","Tja, so gesehen würde es mich jetzt auch nicht mehr wirklich überraschen, wenn wir morgen erfahren würden dass die Gründung der NASA auf einen Bonaparte zurückgeht&#8230;","see you soon\nEdmund Schroth","Eingestellt von","Korsika.fr Team","um","17:06","Keine Kommentare:","Links zu diesem Post","Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen","Labels:\nCharles Joseph Bonaparte,\nFBI,\nLouisiana,\nNapoleon,\nSchnäppchen","Mittwoch, 18. März 2015","Der Wachturm &#8211; Genueser-Warten auf Korsika","Unruhige Zeiten begannen Mitte des 16. Jahrhunderts für die Insel Korsika. Wie immer, kam die Gefahr über&rsquo;s Meer.\nAuslöser für die drei Jahrhunderte andauernden überfälle von Piraten war 1453 die Einnahme von Konstantinopel durch die Osmanen. Barbaresken deren Haupteinahmequellen Sklavenhandel und Lösegelderpressung waren, begannen Korsika zu überfallen und Teile der korsischen Bevölkerung zu verschleppen.","Die Republik Genua, die zu diesem Zeitpunkt noch über Korsika herrschte, fürchtete um ihre Einahmequellen und reagierte. Ab 1530 entstehen zunächst 23 Wachtürme, davon 10 am strategisch und wirtschaftich wichtigen Cap-Corse, um die Küsten zu überwachen und zu schützen. Durch vereinbarte Signale (Rauchzeichen) wurde die Bevölkerung vor verdächtigen Schiffen gewarnt.","Zwei genuesische Kommissare, Paolo Battista Calvo und Francesco Doria werden nach Korsika entsand um die Lage vor Ort zu beurteilen. Ab 1531 entstehen 90 weitere Türme, davon 32 am Cap-Corse. 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Am abend mussten die Wächter durch vereinbarte Signale anzeigen ob alles in Ordnung war.","Campomoro\nEiner der größten Türme, Campomoro, befindet sich in der Nähe der Stadt Propriano an der Westküste.\nDer auf einem Hügel stehende Turm ist von einer regelrechten Verteidigungsanlage mit Schutzmauer umgeben. Besonderheit: Die Soldaten von Campomoro hatten bis zu 15 Frauen an ihrer Seite die sich um die körperlich anstrengeden Arbeiten kümmern mussten, damit sich die Herren nicht zu sehr anstrengen mussten und dadurch vielleicht von ihrer Hauptaufgabe, dem Überwachen, abgelenkt wurden!","Auf einigen der Türme kann man heute Metallaufsätze erkennen, denn die Anlagen wurden im 19. Jahrhundert auch zum Telegrafieren benutzt. Heute gelten die noch vorhanden Türme als Warzeichen Korsikas und sind auf vielen Postkarten zu sehen.","Herzlichst\nEdmund Schroth","Eingestellt von","Korsika.fr Team","um","16:08","Keine Kommentare:","Links zu diesem Post","Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen","Labels:\n2015,\nCampomoro,\nGenuesertum,\nkorsika,\nPropriano,\nWachturm,\nWehrtürme","Neuere Posts","Ältere Posts","Startseite","Abonnieren\nPosts (Atom)","Live Feed","Live Traffic Stats","Eddy stellt sich vor:","Edmund Schroth  kam 1980 aus beruflichen Gründen nach Korsika und lebt seitdem auf der &#8220;Insel der Schönheit&#8221;. In der ehemaligen Hauptstadt und heutigen Universitätsstadt Corte absolviert er zunächst ein Studium zum nationalen Reiseleiter &#8220;Guide-Interprète-national&#8221; und beschließt dann sein Studium fortzusetzen und erlangt an der Universität PASCAL PAOLI in Corte ein Master in Geschichtswissenschaft und Anthropologie.Seit 1998 arbeitet Edmund Schroth auf der Insel als Reiseleiter für Korsika-Rundreisen und betreut sowohl deutsche und französische, als auch englische Gruppen sowie Passagiere der immer zahlreicher werdenden Kreuzfahrtschiffe. Er gründet ebenfalls die Agentur für Reiseleiter &#8220;Corse-Vadis&#8221; www.korsika-reiseleitung.com. Durch seine Tätigkeit als Reiseleiter kennt er die Insel mittlerweile wie seine eigene Westentasche.","Eddy &#8211; Korsika-Reiseleiter","Blog-Archiv","&#9658;&#160;","2016","(1)","&#9658;&#160;","Februar","(1)","&#9660;&#160;","2015","(2)","&#9660;&#160;","Dezember","(1)","Schnäppchen: Ein Quadratkilometer USA für 110 Doll&#8230;","&#9658;&#160;","März","(1)","Der Wachturm &#8211; Genueser-Warten auf Korsika","&#9658;&#160;","2014","(4)","&#9658;&#160;","Dezember","(1)","&#9658;&#160;","November","(1)","&#9658;&#160;","August","(1)","&#9658;&#160;","Februar","(1)","&#9658;&#160;","2013","(7)","&#9658;&#160;","Dezember","(1)","&#9658;&#160;","Juli","(1)","&#9658;&#160;","Juni","(1)","&#9658;&#160;","Mai","(1)","&#9658;&#160;","März","(1)","&#9658;&#160;","Februar","(1)","&#9658;&#160;","Januar","(1)","&#9658;&#160;","2012","(5)","&#9658;&#160;","November","(1)","&#9658;&#160;","August","(1)","&#9658;&#160;","April","(1)","&#9658;&#160;","März","(1)","&#9658;&#160;","Januar","(1)","&#9658;&#160;","2011","(13)","&#9658;&#160;","Dezember","(1)","&#9658;&#160;","November","(1)","&#9658;&#160;","Oktober","(1)","&#9658;&#160;","August","(1)","&#9658;&#160;","Juni","(1)","&#9658;&#160;","April","(2)","&#9658;&#160;","März","(1)","&#9658;&#160;","Februar","(5)","(c) Eddys Korsika-Reiseleiter-Blog. 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Dezember 1804 in der « Notre dame de Paris », der Kathedrale, in der auch schon der berühmte Glöckner gelebt hat.\nIm Jahre 1803 also, beschließt er den Staat Louisiana in Amerika an die Vereinigten Staaten zu verkaufen. Er war halt noch jung und brauchte das Geld. Allerdings ging es hier nicht um den Staat Louisiana wie wir ihn heute kennen, sondern um immerhin ganze 22% der heutigen USA, also satte 2 144 476 Quadratkilometer, wie hier auf der Karte zu sehen.","html":"<p>Mehr Geld wollte Napoleon für den Staat Louisiana in den heutigen USA nicht haben.\nIm Jahre 1803 war Napoleon « Konsul auf Lebenszeit » aber noch nicht Kaiser von Frankreich. Das wird er erst mit der Kaiserkrönung am 2. Dezember 1804 in der « Notre dame de Paris », der Kathedrale, in der auch schon der berühmte Glöckner gelebt hat.\nIm Jahre 1803 also, beschließt er den Staat Louisiana in Amerika an die Vereinigten Staaten zu verkaufen. Er war halt noch jung und brauchte das Geld. Allerdings ging es hier nicht um den Staat Louisiana wie wir ihn heute kennen, sondern um immerhin ganze 22% der heutigen USA, also satte 2 144 476 Quadratkilometer, wie hier auf der Karte zu sehen.</p>"},{"id":"text-5","type":"text","heading":"","plain_text":"Der damals festgelegte Preis bringt uns Angesichts heutiger Grundstückspreise zum Träumen: Gerade mal 15 Millionen Dollar wurden damals für die über 2 Millionen Quadratkilometer bezahlt. Auf heutige Verhältnisse übertragen entspricht dies 230 Millionen US-Dollar, also einem Preis von 110 Dollar pro Quadratkilometer. Wenn das kein Schnäppchen ist!","html":"<p>Der damals festgelegte Preis bringt uns Angesichts heutiger Grundstückspreise zum Träumen: Gerade mal 15 Millionen Dollar wurden damals für die über 2 Millionen Quadratkilometer bezahlt. Auf heutige Verhältnisse übertragen entspricht dies 230 Millionen US-Dollar, also einem Preis von 110 Dollar pro Quadratkilometer. Wenn das kein Schnäppchen ist!</p>"},{"id":"text-6","type":"text","heading":"","plain_text":"Aber bleiben wir noch ein wenig in den USA&#8230;\nEin Bonaparte, Gründer des FBI?\nIm gleichen Jahr (1803), in dem der französische Kaiser seine Besitzungen in Nordamerika veräußerte, befindet sich Jerome Bonaparte, der jüngste Bruder Napoleons und spätere König von Westfalen (ab 1807 bis 1813 durch die Heirat mit Katharina von Württemberg), in New York. Hier lernt er die bezaubernde, aber noch minderjährige Elisabeth Patterson kennen. Das zarte Alter war aber kein Hinderungsgrund, bedenken wir nämlich, dass auch Napoleons Mutter Laetitia schon im Alter von 14 Jahren heiratete. Aus der Verbindung zwischen Jerome und Elisabeth geht ein Sohn hervor.Napoleon lässt allerdings unter dem Vorwand von Elisabeths Minderjährigkeit die Ehe im Jahre 1805 wieder aufheben.","html":"<p>Aber bleiben wir noch ein wenig in den USA&#8230;\nEin Bonaparte, Gründer des FBI?\nIm gleichen Jahr (1803), in dem der französische Kaiser seine Besitzungen in Nordamerika veräußerte, befindet sich Jerome Bonaparte, der jüngste Bruder Napoleons und spätere König von Westfalen (ab 1807 bis 1813 durch die Heirat mit Katharina von Württemberg), in New York. Hier lernt er die bezaubernde, aber noch minderjährige Elisabeth Patterson kennen. Das zarte Alter war aber kein Hinderungsgrund, bedenken wir nämlich, dass auch Napoleons Mutter Laetitia schon im Alter von 14 Jahren heiratete. Aus der Verbindung zwischen Jerome und Elisabeth geht ein Sohn hervor.Napoleon lässt allerdings unter dem Vorwand von Elisabeths Minderjährigkeit die Ehe im Jahre 1805 wieder aufheben.</p>"},{"id":"text-7","type":"text","heading":"","plain_text":"Der Sohn von Jerome Bonaparte, Jerome Napoleon Bonaparte, wächst in Baltimore auf und wird seinerseits im Jahre 1851 stolzer Vater von Charles Joseph Bonaparte. Dieser macht, bei diesem Namen fast schon Pflicht, eine politische Karriere. Nach seinem Jura-Studium in Harvard arbeitet er zunächst als Jurist und wird unter Präsident Roosevelt zum Marine-Minister und nach Roosevelts Amtszeit dann zum Justizminister ernannt. Im Rahmen dieses Amtes gründet er 1908 das BOI, « Bureau of investigations » welches später zum FBI, « Federal Bureau of Investigations » umbenannt wurde.","html":"<p>Der Sohn von Jerome Bonaparte, Jerome Napoleon Bonaparte, wächst in Baltimore auf und wird seinerseits im Jahre 1851 stolzer Vater von Charles Joseph Bonaparte. Dieser macht, bei diesem Namen fast schon Pflicht, eine politische Karriere. Nach seinem Jura-Studium in Harvard arbeitet er zunächst als Jurist und wird unter Präsident Roosevelt zum Marine-Minister und nach Roosevelts Amtszeit dann zum Justizminister ernannt. Im Rahmen dieses Amtes gründet er 1908 das BOI, « Bureau of investigations » welches später zum FBI, « Federal Bureau of Investigations » umbenannt wurde.</p>"},{"id":"text-8","type":"text","heading":"","plain_text":"Der Gründer des FBI war also ein Bonaparte, Charles Joseph Bonaparte, Enkel von Jerome Bonaparte und Großneffe von Napoleon.","html":"<p>Der Gründer des FBI war also ein Bonaparte, Charles Joseph Bonaparte, Enkel von Jerome Bonaparte und Großneffe von Napoleon.</p>"},{"id":"text-9","type":"text","heading":"","plain_text":"Tja, so gesehen würde es mich jetzt auch nicht mehr wirklich überraschen, wenn wir morgen erfahren würden dass die Gründung der NASA auf einen Bonaparte zurückgeht&#8230;","html":"<p>Tja, so gesehen würde es mich jetzt auch nicht mehr wirklich überraschen, wenn wir morgen erfahren würden dass die Gründung der NASA auf einen Bonaparte zurückgeht&#8230;</p>"},{"id":"text-10","type":"text","heading":"","plain_text":"see you soon\nEdmund Schroth","html":"<p>see you soon\nEdmund Schroth</p>"},{"id":"text-11","type":"text","heading":"","plain_text":"Eingestellt von","html":"<p>Eingestellt von</p>"},{"id":"text-12","type":"text","heading":"","plain_text":"Korsika.fr Team","html":"<p>Korsika.fr Team</p>"},{"id":"text-13","type":"text","heading":"","plain_text":"um","html":"<p>um</p>"},{"id":"text-14","type":"text","heading":"","plain_text":"17:06","html":"<p>17:06</p>"},{"id":"text-15","type":"text","heading":"","plain_text":"Keine Kommentare:","html":"<p>Keine Kommentare:</p>"},{"id":"text-16","type":"text","heading":"","plain_text":"Links zu diesem Post","html":"<p>Links zu diesem Post</p>"},{"id":"text-17","type":"text","heading":"","plain_text":"Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen","html":"<p>Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen</p>"},{"id":"text-18","type":"text","heading":"","plain_text":"Labels:\nCharles Joseph Bonaparte,\nFBI,\nLouisiana,\nNapoleon,\nSchnäppchen","html":"<p>Labels:\nCharles Joseph Bonaparte,\nFBI,\nLouisiana,\nNapoleon,\nSchnäppchen</p>"},{"id":"text-19","type":"text","heading":"","plain_text":"Mittwoch, 18. März 2015","html":"<p>Mittwoch, 18. März 2015</p>"},{"id":"text-20","type":"text","heading":"","plain_text":"Der Wachturm &#8211; Genueser-Warten auf Korsika","html":"<p>Der Wachturm &#8211; Genueser-Warten auf Korsika</p>"},{"id":"text-21","type":"text","heading":"","plain_text":"Unruhige Zeiten begannen Mitte des 16. Jahrhunderts für die Insel Korsika. Wie immer, kam die Gefahr über&rsquo;s Meer.\nAuslöser für die drei Jahrhunderte andauernden überfälle von Piraten war 1453 die Einnahme von Konstantinopel durch die Osmanen. Barbaresken deren Haupteinahmequellen Sklavenhandel und Lösegelderpressung waren, begannen Korsika zu überfallen und Teile der korsischen Bevölkerung zu verschleppen.","html":"<p>Unruhige Zeiten begannen Mitte des 16. Jahrhunderts für die Insel Korsika. Wie immer, kam die Gefahr über&rsquo;s Meer.\nAuslöser für die drei Jahrhunderte andauernden überfälle von Piraten war 1453 die Einnahme von Konstantinopel durch die Osmanen. Barbaresken deren Haupteinahmequellen Sklavenhandel und Lösegelderpressung waren, begannen Korsika zu überfallen und Teile der korsischen Bevölkerung zu verschleppen.</p>"},{"id":"text-22","type":"text","heading":"","plain_text":"Die Republik Genua, die zu diesem Zeitpunkt noch über Korsika herrschte, fürchtete um ihre Einahmequellen und reagierte. Ab 1530 entstehen zunächst 23 Wachtürme, davon 10 am strategisch und wirtschaftich wichtigen Cap-Corse, um die Küsten zu überwachen und zu schützen. Durch vereinbarte Signale (Rauchzeichen) wurde die Bevölkerung vor verdächtigen Schiffen gewarnt.","html":"<p>Die Republik Genua, die zu diesem Zeitpunkt noch über Korsika herrschte, fürchtete um ihre Einahmequellen und reagierte. Ab 1530 entstehen zunächst 23 Wachtürme, davon 10 am strategisch und wirtschaftich wichtigen Cap-Corse, um die Küsten zu überwachen und zu schützen. Durch vereinbarte Signale (Rauchzeichen) wurde die Bevölkerung vor verdächtigen Schiffen gewarnt.</p>"},{"id":"text-23","type":"text","heading":"","plain_text":"Zwei genuesische Kommissare, Paolo Battista Calvo und Francesco Doria werden nach Korsika entsand um die Lage vor Ort zu beurteilen. Ab 1531 entstehen 90 weitere Türme, davon 32 am Cap-Corse. Die Türme waren zwischen 12 und 17 Meter hoch, abhängig davon wo sie gebaut wurden, auf einem Hügel oder direkt am Strand. Korsika soll den allgemein durchgeführten Schutzmassnahmen im Mittelmeerraum angepasst werden.","html":"<p>Zwei genuesische Kommissare, Paolo Battista Calvo und Francesco Doria werden nach Korsika entsand um die Lage vor Ort zu beurteilen. Ab 1531 entstehen 90 weitere Türme, davon 32 am Cap-Corse. Die Türme waren zwischen 12 und 17 Meter hoch, abhängig davon wo sie gebaut wurden, auf einem Hügel oder direkt am Strand. Korsika soll den allgemein durchgeführten Schutzmassnahmen im Mittelmeerraum angepasst werden.</p>"},{"id":"text-24","type":"text","heading":"","plain_text":"So entstehen insgesamt 120 Türme rund um die Insel. Davon existieren heute noch 68, einige wurden\nrestauriert und stehen unter Denkmalschutz.","html":"<p>So entstehen insgesamt 120 Türme rund um die Insel. Davon existieren heute noch 68, einige wurden\nrestauriert und stehen unter Denkmalschutz.</p>"},{"id":"text-25","type":"text","heading":"","plain_text":"Strenge vorschriften für die « Turm-Wächter »\nDer Dienst der Turmwächter (I Torri) war kein « Zuckerschlecken ». Nur mit ausdrücklicher Genehmigung und nur aus ganz bestimmten Gründen durfte sich ein Soldat vom Turm entfernen, z.B. um sich mit Proviant zu versorgen oder um seinen Sold abzuholen. Unerlaubtes entfernen vom Turm wurde &nbsp;streng bestraft. Am abend mussten die Wächter durch vereinbarte Signale anzeigen ob alles in Ordnung war.","html":"<p>Strenge vorschriften für die « Turm-Wächter »\nDer Dienst der Turmwächter (I Torri) war kein « Zuckerschlecken ». Nur mit ausdrücklicher Genehmigung und nur aus ganz bestimmten Gründen durfte sich ein Soldat vom Turm entfernen, z.B. um sich mit Proviant zu versorgen oder um seinen Sold abzuholen. Unerlaubtes entfernen vom Turm wurde &nbsp;streng bestraft. Am abend mussten die Wächter durch vereinbarte Signale anzeigen ob alles in Ordnung war.</p>"},{"id":"text-26","type":"text","heading":"","plain_text":"Campomoro\nEiner der größten Türme, Campomoro, befindet sich in der Nähe der Stadt Propriano an der Westküste.\nDer auf einem Hügel stehende Turm ist von einer regelrechten Verteidigungsanlage mit Schutzmauer umgeben. Besonderheit: Die Soldaten von Campomoro hatten bis zu 15 Frauen an ihrer Seite die sich um die körperlich anstrengeden Arbeiten kümmern mussten, damit sich die Herren nicht zu sehr anstrengen mussten und dadurch vielleicht von ihrer Hauptaufgabe, dem Überwachen, abgelenkt wurden!","html":"<p>Campomoro\nEiner der größten Türme, Campomoro, befindet sich in der Nähe der Stadt Propriano an der Westküste.\nDer auf einem Hügel stehende Turm ist von einer regelrechten Verteidigungsanlage mit Schutzmauer umgeben. Besonderheit: Die Soldaten von Campomoro hatten bis zu 15 Frauen an ihrer Seite die sich um die körperlich anstrengeden Arbeiten kümmern mussten, damit sich die Herren nicht zu sehr anstrengen mussten und dadurch vielleicht von ihrer Hauptaufgabe, dem Überwachen, abgelenkt wurden!</p>"},{"id":"text-27","type":"text","heading":"","plain_text":"Auf einigen der Türme kann man heute Metallaufsätze erkennen, denn die Anlagen wurden im 19. Jahrhundert auch zum Telegrafieren benutzt. Heute gelten die noch vorhanden Türme als Warzeichen Korsikas und sind auf vielen Postkarten zu sehen.","html":"<p>Auf einigen der Türme kann man heute Metallaufsätze erkennen, denn die Anlagen wurden im 19. Jahrhundert auch zum Telegrafieren benutzt. Heute gelten die noch vorhanden Türme als Warzeichen Korsikas und sind auf vielen Postkarten zu sehen.</p>"},{"id":"text-28","type":"text","heading":"","plain_text":"Herzlichst\nEdmund Schroth","html":"<p>Herzlichst\nEdmund Schroth</p>"},{"id":"text-29","type":"text","heading":"","plain_text":"Eingestellt von","html":"<p>Eingestellt von</p>"},{"id":"text-30","type":"text","heading":"","plain_text":"Korsika.fr Team","html":"<p>Korsika.fr Team</p>"},{"id":"text-31","type":"text","heading":"","plain_text":"um","html":"<p>um</p>"},{"id":"text-32","type":"text","heading":"","plain_text":"16:08","html":"<p>16:08</p>"},{"id":"text-33","type":"text","heading":"","plain_text":"Keine Kommentare:","html":"<p>Keine Kommentare:</p>"},{"id":"text-34","type":"text","heading":"","plain_text":"Links zu diesem Post","html":"<p>Links zu diesem Post</p>"},{"id":"text-35","type":"text","heading":"","plain_text":"Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen","html":"<p>Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen</p>"},{"id":"text-36","type":"text","heading":"","plain_text":"Labels:\n2015,\nCampomoro,\nGenuesertum,\nkorsika,\nPropriano,\nWachturm,\nWehrtürme","html":"<p>Labels:\n2015,\nCampomoro,\nGenuesertum,\nkorsika,\nPropriano,\nWachturm,\nWehrtürme</p>"},{"id":"text-37","type":"text","heading":"","plain_text":"Neuere Posts","html":"<p>Neuere Posts</p>"},{"id":"text-38","type":"text","heading":"","plain_text":"Ältere Posts","html":"<p>Ältere Posts</p>"},{"id":"text-39","type":"text","heading":"","plain_text":"Startseite","html":"<p>Startseite</p>"},{"id":"text-40","type":"text","heading":"","plain_text":"Abonnieren\nPosts (Atom)","html":"<p>Abonnieren\nPosts (Atom)</p>"},{"id":"text-41","type":"text","heading":"","plain_text":"Live Feed","html":"<p>Live Feed</p>"},{"id":"text-42","type":"text","heading":"","plain_text":"Live Traffic Stats","html":"<p>Live Traffic Stats</p>"},{"id":"text-43","type":"text","heading":"","plain_text":"Eddy stellt sich vor:","html":"<p>Eddy stellt sich vor:</p>"},{"id":"text-44","type":"text","heading":"","plain_text":"Edmund Schroth  kam 1980 aus beruflichen Gründen nach Korsika und lebt seitdem auf der &#8220;Insel der Schönheit&#8221;. In der ehemaligen Hauptstadt und heutigen Universitätsstadt Corte absolviert er zunächst ein Studium zum nationalen Reiseleiter &#8220;Guide-Interprète-national&#8221; und beschließt dann sein Studium fortzusetzen und erlangt an der Universität PASCAL PAOLI in Corte ein Master in Geschichtswissenschaft und Anthropologie.Seit 1998 arbeitet Edmund Schroth auf der Insel als Reiseleiter für Korsika-Rundreisen und betreut sowohl deutsche und französische, als auch englische Gruppen sowie Passagiere der immer zahlreicher werdenden Kreuzfahrtschiffe. Er gründet ebenfalls die Agentur für Reiseleiter &#8220;Corse-Vadis&#8221; www.korsika-reiseleitung.com. Durch seine Tätigkeit als Reiseleiter kennt er die Insel mittlerweile wie seine eigene Westentasche.","html":"<p>Edmund Schroth  kam 1980 aus beruflichen Gründen nach Korsika und lebt seitdem auf der &#8220;Insel der Schönheit&#8221;. In der ehemaligen Hauptstadt und heutigen Universitätsstadt Corte absolviert er zunächst ein Studium zum nationalen Reiseleiter &#8220;Guide-Interprète-national&#8221; und beschließt dann sein Studium fortzusetzen und erlangt an der Universität PASCAL PAOLI in Corte ein Master in Geschichtswissenschaft und Anthropologie.Seit 1998 arbeitet Edmund Schroth auf der Insel als Reiseleiter für Korsika-Rundreisen und betreut sowohl deutsche und französische, als auch englische Gruppen sowie Passagiere der immer zahlreicher werdenden Kreuzfahrtschiffe. Er gründet ebenfalls die Agentur für Reiseleiter &#8220;Corse-Vadis&#8221; www.korsika-reiseleitung.com. 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Eddys Korsika-Reiseleiter-Blog. Design « Einfach ». Powered by Blogger.","html":"<p>(c) Eddys Korsika-Reiseleiter-Blog. Design « Einfach ». Powered by Blogger.</p>"}],"sections":[{"id":"text-1","heading":"Text","content":"Eddys Korsika Reiseleiter-Blog bei korsika.fr"},{"id":"text-2","heading":"Text","content":"Donnerstag, 3. Dezember 2015"},{"id":"text-3","heading":"Text","content":"Schnäppchen: Ein Quadratkilometer USA für 110 Dollar"},{"id":"text-4","heading":"Text","content":"Mehr Geld wollte Napoleon für den Staat Louisiana in den heutigen USA nicht haben.\nIm Jahre 1803 war Napoleon « Konsul auf Lebenszeit » aber noch nicht Kaiser von Frankreich. Das wird er erst mit der Kaiserkrönung am 2. Dezember 1804 in der « Notre dame de Paris », der Kathedrale, in der auch schon der berühmte Glöckner gelebt hat.\nIm Jahre 1803 also, beschließt er den Staat Louisiana in Amerika an die Vereinigten Staaten zu verkaufen. Er war halt noch jung und brauchte das Geld. Allerdings ging es hier nicht um den Staat Louisiana wie wir ihn heute kennen, sondern um immerhin ganze 22% der heutigen USA, also satte 2 144 476 Quadratkilometer, wie hier auf der Karte zu sehen."},{"id":"text-5","heading":"Text","content":"Der damals festgelegte Preis bringt uns Angesichts heutiger Grundstückspreise zum Träumen: Gerade mal 15 Millionen Dollar wurden damals für die über 2 Millionen Quadratkilometer bezahlt. Auf heutige Verhältnisse übertragen entspricht dies 230 Millionen US-Dollar, also einem Preis von 110 Dollar pro Quadratkilometer. Wenn das kein Schnäppchen ist!"},{"id":"text-6","heading":"Text","content":"Aber bleiben wir noch ein wenig in den USA&#8230;\nEin Bonaparte, Gründer des FBI?\nIm gleichen Jahr (1803), in dem der französische Kaiser seine Besitzungen in Nordamerika veräußerte, befindet sich Jerome Bonaparte, der jüngste Bruder Napoleons und spätere König von Westfalen (ab 1807 bis 1813 durch die Heirat mit Katharina von Württemberg), in New York. Hier lernt er die bezaubernde, aber noch minderjährige Elisabeth Patterson kennen. Das zarte Alter war aber kein Hinderungsgrund, bedenken wir nämlich, dass auch Napoleons Mutter Laetitia schon im Alter von 14 Jahren heiratete. Aus der Verbindung zwischen Jerome und Elisabeth geht ein Sohn hervor.Napoleon lässt allerdings unter dem Vorwand von Elisabeths Minderjährigkeit die Ehe im Jahre 1805 wieder aufheben."},{"id":"text-7","heading":"Text","content":"Der Sohn von Jerome Bonaparte, Jerome Napoleon Bonaparte, wächst in Baltimore auf und wird seinerseits im Jahre 1851 stolzer Vater von Charles Joseph Bonaparte. Dieser macht, bei diesem Namen fast schon Pflicht, eine politische Karriere. Nach seinem Jura-Studium in Harvard arbeitet er zunächst als Jurist und wird unter Präsident Roosevelt zum Marine-Minister und nach Roosevelts Amtszeit dann zum Justizminister ernannt. Im Rahmen dieses Amtes gründet er 1908 das BOI, « Bureau of investigations » welches später zum FBI, « Federal Bureau of Investigations » umbenannt wurde."},{"id":"text-8","heading":"Text","content":"Der Gründer des FBI war also ein Bonaparte, Charles Joseph Bonaparte, Enkel von Jerome Bonaparte und Großneffe von Napoleon."},{"id":"text-9","heading":"Text","content":"Tja, so gesehen würde es mich jetzt auch nicht mehr wirklich überraschen, wenn wir morgen erfahren würden dass die Gründung der NASA auf einen Bonaparte zurückgeht&#8230;"},{"id":"text-10","heading":"Text","content":"see you soon\nEdmund Schroth"},{"id":"text-11","heading":"Text","content":"Eingestellt von"},{"id":"text-12","heading":"Text","content":"Korsika.fr Team"},{"id":"text-13","heading":"Text","content":"um"},{"id":"text-14","heading":"Text","content":"17:06"},{"id":"text-15","heading":"Text","content":"Keine Kommentare:"},{"id":"text-16","heading":"Text","content":"Links zu diesem Post"},{"id":"text-17","heading":"Text","content":"Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen"},{"id":"text-18","heading":"Text","content":"Labels:\nCharles Joseph Bonaparte,\nFBI,\nLouisiana,\nNapoleon,\nSchnäppchen"},{"id":"text-19","heading":"Text","content":"Mittwoch, 18. März 2015"},{"id":"text-20","heading":"Text","content":"Der Wachturm &#8211; Genueser-Warten auf Korsika"},{"id":"text-21","heading":"Text","content":"Unruhige Zeiten begannen Mitte des 16. Jahrhunderts für die Insel Korsika. Wie immer, kam die Gefahr über&rsquo;s Meer.\nAuslöser für die drei Jahrhunderte andauernden überfälle von Piraten war 1453 die Einnahme von Konstantinopel durch die Osmanen. Barbaresken deren Haupteinahmequellen Sklavenhandel und Lösegelderpressung waren, begannen Korsika zu überfallen und Teile der korsischen Bevölkerung zu verschleppen."},{"id":"text-22","heading":"Text","content":"Die Republik Genua, die zu diesem Zeitpunkt noch über Korsika herrschte, fürchtete um ihre Einahmequellen und reagierte. Ab 1530 entstehen zunächst 23 Wachtürme, davon 10 am strategisch und wirtschaftich wichtigen Cap-Corse, um die Küsten zu überwachen und zu schützen. Durch vereinbarte Signale (Rauchzeichen) wurde die Bevölkerung vor verdächtigen Schiffen gewarnt."},{"id":"text-23","heading":"Text","content":"Zwei genuesische Kommissare, Paolo Battista Calvo und Francesco Doria werden nach Korsika entsand um die Lage vor Ort zu beurteilen. Ab 1531 entstehen 90 weitere Türme, davon 32 am Cap-Corse. Die Türme waren zwischen 12 und 17 Meter hoch, abhängig davon wo sie gebaut wurden, auf einem Hügel oder direkt am Strand. Korsika soll den allgemein durchgeführten Schutzmassnahmen im Mittelmeerraum angepasst werden."},{"id":"text-24","heading":"Text","content":"So entstehen insgesamt 120 Türme rund um die Insel. Davon existieren heute noch 68, einige wurden\nrestauriert und stehen unter Denkmalschutz."},{"id":"text-25","heading":"Text","content":"Strenge vorschriften für die « Turm-Wächter »\nDer Dienst der Turmwächter (I Torri) war kein « Zuckerschlecken ». Nur mit ausdrücklicher Genehmigung und nur aus ganz bestimmten Gründen durfte sich ein Soldat vom Turm entfernen, z.B. um sich mit Proviant zu versorgen oder um seinen Sold abzuholen. Unerlaubtes entfernen vom Turm wurde &nbsp;streng bestraft. Am abend mussten die Wächter durch vereinbarte Signale anzeigen ob alles in Ordnung war."},{"id":"text-26","heading":"Text","content":"Campomoro\nEiner der größten Türme, Campomoro, befindet sich in der Nähe der Stadt Propriano an der Westküste.\nDer auf einem Hügel stehende Turm ist von einer regelrechten Verteidigungsanlage mit Schutzmauer umgeben. Besonderheit: Die Soldaten von Campomoro hatten bis zu 15 Frauen an ihrer Seite die sich um die körperlich anstrengeden Arbeiten kümmern mussten, damit sich die Herren nicht zu sehr anstrengen mussten und dadurch vielleicht von ihrer Hauptaufgabe, dem Überwachen, abgelenkt wurden!"},{"id":"text-27","heading":"Text","content":"Auf einigen der Türme kann man heute Metallaufsätze erkennen, denn die Anlagen wurden im 19. Jahrhundert auch zum Telegrafieren benutzt. Heute gelten die noch vorhanden Türme als Warzeichen Korsikas und sind auf vielen Postkarten zu sehen."},{"id":"text-28","heading":"Text","content":"Herzlichst\nEdmund Schroth"},{"id":"text-29","heading":"Text","content":"Eingestellt von"},{"id":"text-30","heading":"Text","content":"Korsika.fr Team"},{"id":"text-31","heading":"Text","content":"um"},{"id":"text-32","heading":"Text","content":"16:08"},{"id":"text-33","heading":"Text","content":"Keine Kommentare:"},{"id":"text-34","heading":"Text","content":"Links zu diesem Post"},{"id":"text-35","heading":"Text","content":"Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen"},{"id":"text-36","heading":"Text","content":"Labels:\n2015,\nCampomoro,\nGenuesertum,\nkorsika,\nPropriano,\nWachturm,\nWehrtürme"},{"id":"text-37","heading":"Text","content":"Neuere Posts"},{"id":"text-38","heading":"Text","content":"Ältere Posts"},{"id":"text-39","heading":"Text","content":"Startseite"},{"id":"text-40","heading":"Text","content":"Abonnieren\nPosts (Atom)"},{"id":"text-41","heading":"Text","content":"Live Feed"},{"id":"text-42","heading":"Text","content":"Live Traffic Stats"},{"id":"text-43","heading":"Text","content":"Eddy stellt sich vor:"},{"id":"text-44","heading":"Text","content":"Edmund Schroth  kam 1980 aus beruflichen Gründen nach Korsika und lebt seitdem auf der &#8220;Insel der Schönheit&#8221;. In der ehemaligen Hauptstadt und heutigen Universitätsstadt Corte absolviert er zunächst ein Studium zum nationalen Reiseleiter &#8220;Guide-Interprète-national&#8221; und beschließt dann sein Studium fortzusetzen und erlangt an der Universität PASCAL PAOLI in Corte ein Master in Geschichtswissenschaft und Anthropologie.Seit 1998 arbeitet Edmund Schroth auf der Insel als Reiseleiter für Korsika-Rundreisen und betreut sowohl deutsche und französische, als auch englische Gruppen sowie Passagiere der immer zahlreicher werdenden Kreuzfahrtschiffe. Er gründet ebenfalls die Agentur für Reiseleiter &#8220;Corse-Vadis&#8221; www.korsika-reiseleitung.com. 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