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Die reizenden, liebevoll gepflegten Weiler wie Lavatoggio, Cateri, Muro, Feliceto, Speloncato, Belgodère und Aregno haben eine besondere, typisch korsische Dorf-Atmosphäre und ihren ursprünglichen Charme bewahrt, und das obwohl zahlreiche Tagesausflügler mit Cabrios, Rennrädern oder Motorrädern durch das Hinterland der Balagne ziehen. \nDie kleinen Weiler kleben strategisch günstig an schwer zugänglichen Hängen des Reginu-Tals oder liegen hoch auf den Spitzen der Granitberge und überblicken die gesamte Küste samt der umliegenden Täler. \nDen Überblick zu behalten war einst sehr wichtig, denn im Mittelalter war die fruchtbare Balagne vielen Überfällen und Piratenübergriffen ausgesetzt. So ist zum Beispiel der Flecken Sant’Antonino besonders gelungenes Beispiel mittelalterlicher Wehrarchitektur. Viele Gassen in Dörfern wie Pigna, Sant’Antonino, Avapessa und Speloncato kann man nur zu Fuß erkunden, weil kein Auto durch die engen, leicht überschaubaren Häuserschluchten passt. \nEinst waren die mehr als 20 Ortschaften in den Bergen der Balagne, von denen einige nur aus wenigen Häusern bestehen, wohlhabende Bauerndörfer, die es dank der fruchtbaren Hügel zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht haben. Wein und Öl aus Feliceto, Mandeln und Orangen aus Aregno, und Zitronen und Clementinen aus Corbora haben heute zwar nicht mehr die große wirtschaftliche Bedeutung von einst, doch immer noch gelten die landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus den Hügeln der Balagne als Spitzenqualität. Die Rotweine aus der „Domaine Renucci“ in Feliceto gewinnen regelmäßig internationale Preise, die Clementinen aus der Balagne werden in ganz Frankreich als Spezialität verkauft und in der alten Ölmühle U Fragnu in Sainte-Restitude wird das bernsteinfarbene, kräftige Olivenöl noch mit einem eselgetriebenen Mühlstein gepresst. \nGlaube und Religion waren in den Hügeln rund um das Reginu-Tal einst tief verwurzelt: Kaum ein Dorf, das nicht von einem wuchtigen barocken Glockenturm dominiert wird. In Speloncato ist das ehemalige Sommerpalais des Kardinals das schönste Gebäude am Platz. Das Kloster von Marcasso, zwischen Lumio und Cateri gelegen, gilt als das älteste der Insel. Corbora hingegen ist für seine unzähligen Kapellen und die Eglise de l’Annonciation bekannt, die mit ihren Dekors aus Carrara-Marmor zu den schönsten Beispielen korsischer Barockkunst zählt. Das große Kloster Couvent de Saint-Dominique zwischen Pigna und Corbora ist bis in die Ferne zu sehen. \nFür einen Ausflug in die Dörfer der Balagne sollte man mindestens einen Tag einplanen. Auf den engen, kurvigen Panoramawegen wie der Route Departemental D 71 gibt es jede Menge Halte- und Aussichtspunkte, zahlreiche Seitenstraßen führen in weiter abgelegene Orte. Den besten Blick hat man übrigens von dem 1100 Meter hohen Pass Col de Bataglia zwischen Speloncato und Pioggiola. Auch für Aktivurlauber haben die Berge rund um das Reginu-Tal jede Menge zu bieten: Neben zahlreichen Wanderwegen sind die wenig befahrenen Bergstraßen ideal zum Radfahren. In Monticello kann man Reiten und auf dem Green des Golf du Reginu an seinem Abschlag feilen.  Aber auch Shoppen und Genießen ist angesagt: Bei den zahlreichen Kunsthandwerkern in Pigna kann man korsische Souvenirs, Töpferwaren und handgefertigte Musikinstrumente erwerben und auf den hübsch renovierten Plätzen von Monticello oder Speloncato bei einem Café au lait oder einem guten korsischen Tropfen die typische Dorfatmosphäre erleben. In der Glasbläserei von Feliceto kann man kunstvolle Glasgegenstände erwerben und in Sant’Antonino Wein und Olivenöl aus der Gegend kaufen. Unzählige Osterie, Restaurants mit Panoramaterrassen bieten eine große Auswahl, von korsischer Hausmannskost bis hin zu Haute Cuisine.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n&nbsp;\n\n\t\t\n    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n                    \n                    \n                    \n                    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n                    \n\n                \n                \n\n\n                    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\t\t\t\tSehensw&uuml;rdigkeiten\n\t\t\t\n\n\n    \n  \n\n    Palasca\n  \n\nDas letzte Dorf vor dem Col de San Colombano im Ostriconi-Tal\n\n\n\n\n    \n  \n\n    Sant’Antonino\n  \n\nDas mittelalterliche Adlernest hoch über der Balagne\n\n\n\n\n    \n  \n\n    Speloncato\n  \n\nBelebtes Bergdorf der Balagne\n\n\n\n\n    \n  \n\n    Chapelle de la Trinité\n  \n\n\nDie pisanische Kirche von Trinità di San Giovani bei Aregno\n\n\n\n\n\t\t\t\t\tmehr lesen \n\t\t\t\t\n\n\n    \n \n\n    \n  \n\n    \n\n\n      \n\n      \n\n    \n\n\n        \n\n        \t\nHotel Restaurant Casa Musicale\nPigna\nNordwestküste\nab 60 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nMaison Reboul\nAvapessa\nNordwestküste\nab 86 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nHotel Mare e Monti\nFeliceto\nNordwestküste\nab 105 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nMaison Annick\nSpeluncato\nNordwestküste\nab 84 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n\n    \n\n\n      \n      \n\n\n            \n        \n\n      \n    \n\n    \n\n      \n\n\n    \n    \n\n    \n    \n    \n    \n    \n    \n    \n    \n  \n  \n\n\n\n\t\t\t\tSport\n\t\t\t\n\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\n    Der Golf du Reginu\n  \n\nSchön gelegener Golfplatz mit guten Ruf\n\n\n\n\n\t\t\t\t\tmehr lesen \n\t\t\t\t\n\n\n\n  \n\n\n\n\t\t\t\tVeranstaltungen\n\t\t\t\n\n\n    \n  \n\n    Saint Antoine Abbé\n  \n\nOrangenfest zu Ehren Antonius des Großen in Aregno\n\n\n\n\n  \n\n    Festivoce - Voce in Festa\n  \n\nFestival der Balagne-Stimmen im Nordwesten von Korsika\n\n\n\n\n\t\t\t\t\tmehr lesen","paragraphs":["Kleine Weiler mit romantischen Ecken, windschiefen Häusern mit Natursteinfassaden, verklinkerten Höfen und gemauerten Kellern, die so manche Überraschung bieten, dazu der weite Blick auf die Küste und das Meer: Ein Ausflug in die kleinen Dörfer in den Bergen ist ein Muss für jeden Balagne-Urlauber. Die reizenden, liebevoll gepflegten Weiler wie Lavatoggio, Cateri, Muro, Feliceto, Speloncato, Belgodère und Aregno haben eine besondere, typisch korsische Dorf-Atmosphäre und ihren ursprünglichen Charme bewahrt, und das obwohl zahlreiche Tagesausflügler mit Cabrios, Rennrädern oder Motorrädern durch das Hinterland der Balagne ziehen. \nDie kleinen Weiler kleben strategisch günstig an schwer zugänglichen Hängen des Reginu-Tals oder liegen hoch auf den Spitzen der Granitberge und überblicken die gesamte Küste samt der umliegenden Täler. \nDen Überblick zu behalten war einst sehr wichtig, denn im Mittelalter war die fruchtbare Balagne vielen Überfällen und Piratenübergriffen ausgesetzt. So ist zum Beispiel der Flecken Sant’Antonino besonders gelungenes Beispiel mittelalterlicher Wehrarchitektur. Viele Gassen in Dörfern wie Pigna, Sant’Antonino, Avapessa und Speloncato kann man nur zu Fuß erkunden, weil kein Auto durch die engen, leicht überschaubaren Häuserschluchten passt. \nEinst waren die mehr als 20 Ortschaften in den Bergen der Balagne, von denen einige nur aus wenigen Häusern bestehen, wohlhabende Bauerndörfer, die es dank der fruchtbaren Hügel zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht haben. Wein und Öl aus Feliceto, Mandeln und Orangen aus Aregno, und Zitronen und Clementinen aus Corbora haben heute zwar nicht mehr die große wirtschaftliche Bedeutung von einst, doch immer noch gelten die landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus den Hügeln der Balagne als Spitzenqualität. Die Rotweine aus der „Domaine Renucci“ in Feliceto gewinnen regelmäßig internationale Preise, die Clementinen aus der Balagne werden in ganz Frankreich als Spezialität verkauft und in der alten Ölmühle U Fragnu in Sainte-Restitude wird das bernsteinfarbene, kräftige Olivenöl noch mit einem eselgetriebenen Mühlstein gepresst. \nGlaube und Religion waren in den Hügeln rund um das Reginu-Tal einst tief verwurzelt: Kaum ein Dorf, das nicht von einem wuchtigen barocken Glockenturm dominiert wird. In Speloncato ist das ehemalige Sommerpalais des Kardinals das schönste Gebäude am Platz. Das Kloster von Marcasso, zwischen Lumio und Cateri gelegen, gilt als das älteste der Insel. Corbora hingegen ist für seine unzähligen Kapellen und die Eglise de l’Annonciation bekannt, die mit ihren Dekors aus Carrara-Marmor zu den schönsten Beispielen korsischer Barockkunst zählt. Das große Kloster Couvent de Saint-Dominique zwischen Pigna und Corbora ist bis in die Ferne zu sehen. \nFür einen Ausflug in die Dörfer der Balagne sollte man mindestens einen Tag einplanen. Auf den engen, kurvigen Panoramawegen wie der Route Departemental D 71 gibt es jede Menge Halte- und Aussichtspunkte, zahlreiche Seitenstraßen führen in weiter abgelegene Orte. Den besten Blick hat man übrigens von dem 1100 Meter hohen Pass Col de Bataglia zwischen Speloncato und Pioggiola. Auch für Aktivurlauber haben die Berge rund um das Reginu-Tal jede Menge zu bieten: Neben zahlreichen Wanderwegen sind die wenig befahrenen Bergstraßen ideal zum Radfahren. In Monticello kann man Reiten und auf dem Green des Golf du Reginu an seinem Abschlag feilen.  Aber auch Shoppen und Genießen ist angesagt: Bei den zahlreichen Kunsthandwerkern in Pigna kann man korsische Souvenirs, Töpferwaren und handgefertigte Musikinstrumente erwerben und auf den hübsch renovierten Plätzen von Monticello oder Speloncato bei einem Café au lait oder einem guten korsischen Tropfen die typische Dorfatmosphäre erleben. In der Glasbläserei von Feliceto kann man kunstvolle Glasgegenstände erwerben und in Sant’Antonino Wein und Olivenöl aus der Gegend kaufen. 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Die reizenden, liebevoll gepflegten Weiler wie Lavatoggio, Cateri, Muro, Feliceto, Speloncato, Belgodère und Aregno haben eine besondere, typisch korsische Dorf-Atmosphäre und ihren ursprünglichen Charme bewahrt, und das obwohl zahlreiche Tagesausflügler mit Cabrios, Rennrädern oder Motorrädern durch das Hinterland der Balagne ziehen. \nDie kleinen Weiler kleben strategisch günstig an schwer zugänglichen Hängen des Reginu-Tals oder liegen hoch auf den Spitzen der Granitberge und überblicken die gesamte Küste samt der umliegenden Täler. \nDen Überblick zu behalten war einst sehr wichtig, denn im Mittelalter war die fruchtbare Balagne vielen Überfällen und Piratenübergriffen ausgesetzt. So ist zum Beispiel der Flecken Sant’Antonino besonders gelungenes Beispiel mittelalterlicher Wehrarchitektur. Viele Gassen in Dörfern wie Pigna, Sant’Antonino, Avapessa und Speloncato kann man nur zu Fuß erkunden, weil kein Auto durch die engen, leicht überschaubaren Häuserschluchten passt. \nEinst waren die mehr als 20 Ortschaften in den Bergen der Balagne, von denen einige nur aus wenigen Häusern bestehen, wohlhabende Bauerndörfer, die es dank der fruchtbaren Hügel zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht haben. Wein und Öl aus Feliceto, Mandeln und Orangen aus Aregno, und Zitronen und Clementinen aus Corbora haben heute zwar nicht mehr die große wirtschaftliche Bedeutung von einst, doch immer noch gelten die landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus den Hügeln der Balagne als Spitzenqualität. Die Rotweine aus der „Domaine Renucci“ in Feliceto gewinnen regelmäßig internationale Preise, die Clementinen aus der Balagne werden in ganz Frankreich als Spezialität verkauft und in der alten Ölmühle U Fragnu in Sainte-Restitude wird das bernsteinfarbene, kräftige Olivenöl noch mit einem eselgetriebenen Mühlstein gepresst. \nGlaube und Religion waren in den Hügeln rund um das Reginu-Tal einst tief verwurzelt: Kaum ein Dorf, das nicht von einem wuchtigen barocken Glockenturm dominiert wird. In Speloncato ist das ehemalige Sommerpalais des Kardinals das schönste Gebäude am Platz. Das Kloster von Marcasso, zwischen Lumio und Cateri gelegen, gilt als das älteste der Insel. Corbora hingegen ist für seine unzähligen Kapellen und die Eglise de l’Annonciation bekannt, die mit ihren Dekors aus Carrara-Marmor zu den schönsten Beispielen korsischer Barockkunst zählt. Das große Kloster Couvent de Saint-Dominique zwischen Pigna und Corbora ist bis in die Ferne zu sehen. \nFür einen Ausflug in die Dörfer der Balagne sollte man mindestens einen Tag einplanen. Auf den engen, kurvigen Panoramawegen wie der Route Departemental D 71 gibt es jede Menge Halte- und Aussichtspunkte, zahlreiche Seitenstraßen führen in weiter abgelegene Orte. Den besten Blick hat man übrigens von dem 1100 Meter hohen Pass Col de Bataglia zwischen Speloncato und Pioggiola. Auch für Aktivurlauber haben die Berge rund um das Reginu-Tal jede Menge zu bieten: Neben zahlreichen Wanderwegen sind die wenig befahrenen Bergstraßen ideal zum Radfahren. In Monticello kann man Reiten und auf dem Green des Golf du Reginu an seinem Abschlag feilen.  Aber auch Shoppen und Genießen ist angesagt: Bei den zahlreichen Kunsthandwerkern in Pigna kann man korsische Souvenirs, Töpferwaren und handgefertigte Musikinstrumente erwerben und auf den hübsch renovierten Plätzen von Monticello oder Speloncato bei einem Café au lait oder einem guten korsischen Tropfen die typische Dorfatmosphäre erleben. In der Glasbläserei von Feliceto kann man kunstvolle Glasgegenstände erwerben und in Sant’Antonino Wein und Olivenöl aus der Gegend kaufen. Unzählige Osterie, Restaurants mit Panoramaterrassen bieten eine große Auswahl, von korsischer Hausmannskost bis hin zu Haute Cuisine.","html":"<p>Kleine Weiler mit romantischen Ecken, windschiefen Häusern mit Natursteinfassaden, verklinkerten Höfen und gemauerten Kellern, die so manche Überraschung bieten, dazu der weite Blick auf die Küste und das Meer: Ein Ausflug in die kleinen Dörfer in den Bergen ist ein Muss für jeden Balagne-Urlauber. 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Viele Gassen in Dörfern wie Pigna, Sant’Antonino, Avapessa und Speloncato kann man nur zu Fuß erkunden, weil kein Auto durch die engen, leicht überschaubaren Häuserschluchten passt. \nEinst waren die mehr als 20 Ortschaften in den Bergen der Balagne, von denen einige nur aus wenigen Häusern bestehen, wohlhabende Bauerndörfer, die es dank der fruchtbaren Hügel zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht haben. Wein und Öl aus Feliceto, Mandeln und Orangen aus Aregno, und Zitronen und Clementinen aus Corbora haben heute zwar nicht mehr die große wirtschaftliche Bedeutung von einst, doch immer noch gelten die landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus den Hügeln der Balagne als Spitzenqualität. Die Rotweine aus der „Domaine Renucci“ in Feliceto gewinnen regelmäßig internationale Preise, die Clementinen aus der Balagne werden in ganz Frankreich als Spezialität verkauft und in der alten Ölmühle U Fragnu in Sainte-Restitude wird das bernsteinfarbene, kräftige Olivenöl noch mit einem eselgetriebenen Mühlstein gepresst. \nGlaube und Religion waren in den Hügeln rund um das Reginu-Tal einst tief verwurzelt: Kaum ein Dorf, das nicht von einem wuchtigen barocken Glockenturm dominiert wird. In Speloncato ist das ehemalige Sommerpalais des Kardinals das schönste Gebäude am Platz. Das Kloster von Marcasso, zwischen Lumio und Cateri gelegen, gilt als das älteste der Insel. Corbora hingegen ist für seine unzähligen Kapellen und die Eglise de l’Annonciation bekannt, die mit ihren Dekors aus Carrara-Marmor zu den schönsten Beispielen korsischer Barockkunst zählt. Das große Kloster Couvent de Saint-Dominique zwischen Pigna und Corbora ist bis in die Ferne zu sehen. \nFür einen Ausflug in die Dörfer der Balagne sollte man mindestens einen Tag einplanen. Auf den engen, kurvigen Panoramawegen wie der Route Departemental D 71 gibt es jede Menge Halte- und Aussichtspunkte, zahlreiche Seitenstraßen führen in weiter abgelegene Orte. Den besten Blick hat man übrigens von dem 1100 Meter hohen Pass Col de Bataglia zwischen Speloncato und Pioggiola. Auch für Aktivurlauber haben die Berge rund um das Reginu-Tal jede Menge zu bieten: Neben zahlreichen Wanderwegen sind die wenig befahrenen Bergstraßen ideal zum Radfahren. In Monticello kann man Reiten und auf dem Green des Golf du Reginu an seinem Abschlag feilen.  Aber auch Shoppen und Genießen ist angesagt: Bei den zahlreichen Kunsthandwerkern in Pigna kann man korsische Souvenirs, Töpferwaren und handgefertigte Musikinstrumente erwerben und auf den hübsch renovierten Plätzen von Monticello oder Speloncato bei einem Café au lait oder einem guten korsischen Tropfen die typische Dorfatmosphäre erleben. In der Glasbläserei von Feliceto kann man kunstvolle Glasgegenstände erwerben und in Sant’Antonino Wein und Olivenöl aus der Gegend kaufen. 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Viele Gassen in Dörfern wie Pigna, Sant’Antonino, Avapessa und Speloncato kann man nur zu Fuß erkunden, weil kein Auto durch die engen, leicht überschaubaren Häuserschluchten passt. \nEinst waren die mehr als 20 Ortschaften in den Bergen der Balagne, von denen einige nur aus wenigen Häusern bestehen, wohlhabende Bauerndörfer, die es dank der fruchtbaren Hügel zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht haben. Wein und Öl aus Feliceto, Mandeln und Orangen aus Aregno, und Zitronen und Clementinen aus Corbora haben heute zwar nicht mehr die große wirtschaftliche Bedeutung von einst, doch immer noch gelten die landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus den Hügeln der Balagne als Spitzenqualität. Die Rotweine aus der „Domaine Renucci“ in Feliceto gewinnen regelmäßig internationale Preise, die Clementinen aus der Balagne werden in ganz Frankreich als Spezialität verkauft und in der alten Ölmühle U Fragnu in Sainte-Restitude wird das bernsteinfarbene, kräftige Olivenöl noch mit einem eselgetriebenen Mühlstein gepresst. \nGlaube und Religion waren in den Hügeln rund um das Reginu-Tal einst tief verwurzelt: Kaum ein Dorf, das nicht von einem wuchtigen barocken Glockenturm dominiert wird. In Speloncato ist das ehemalige Sommerpalais des Kardinals das schönste Gebäude am Platz. Das Kloster von Marcasso, zwischen Lumio und Cateri gelegen, gilt als das älteste der Insel. Corbora hingegen ist für seine unzähligen Kapellen und die Eglise de l’Annonciation bekannt, die mit ihren Dekors aus Carrara-Marmor zu den schönsten Beispielen korsischer Barockkunst zählt. Das große Kloster Couvent de Saint-Dominique zwischen Pigna und Corbora ist bis in die Ferne zu sehen. \nFür einen Ausflug in die Dörfer der Balagne sollte man mindestens einen Tag einplanen. Auf den engen, kurvigen Panoramawegen wie der Route Departemental D 71 gibt es jede Menge Halte- und Aussichtspunkte, zahlreiche Seitenstraßen führen in weiter abgelegene Orte. Den besten Blick hat man übrigens von dem 1100 Meter hohen Pass Col de Bataglia zwischen Speloncato und Pioggiola. Auch für Aktivurlauber haben die Berge rund um das Reginu-Tal jede Menge zu bieten: Neben zahlreichen Wanderwegen sind die wenig befahrenen Bergstraßen ideal zum Radfahren. In Monticello kann man Reiten und auf dem Green des Golf du Reginu an seinem Abschlag feilen.  Aber auch Shoppen und Genießen ist angesagt: Bei den zahlreichen Kunsthandwerkern in Pigna kann man korsische Souvenirs, Töpferwaren und handgefertigte Musikinstrumente erwerben und auf den hübsch renovierten Plätzen von Monticello oder Speloncato bei einem Café au lait oder einem guten korsischen Tropfen die typische Dorfatmosphäre erleben. In der Glasbläserei von Feliceto kann man kunstvolle Glasgegenstände erwerben und in Sant’Antonino Wein und Olivenöl aus der Gegend kaufen. Unzählige Osterie, Restaurants mit Panoramaterrassen bieten eine große Auswahl, von korsischer Hausmannskost bis hin zu Haute Cuisine."},{"id":"text-2","heading":"Text","content":"&nbsp;"},{"id":"text-3","heading":"Text","content":"Sehensw&uuml;rdigkeiten"},{"id":"text-4","heading":"Text","content":"Palasca"},{"id":"text-5","heading":"Text","content":"Das letzte Dorf vor dem Col de San Colombano im Ostriconi-Tal"},{"id":"text-6","heading":"Text","content":"Sant’Antonino"},{"id":"text-7","heading":"Text","content":"Das mittelalterliche Adlernest hoch über der Balagne"},{"id":"text-8","heading":"Text","content":"Speloncato"},{"id":"text-9","heading":"Text","content":"Belebtes Bergdorf der Balagne"},{"id":"text-10","heading":"Text","content":"Chapelle de la Trinité"},{"id":"text-11","heading":"Text","content":"Die pisanische Kirche von Trinità di San Giovani bei Aregno"},{"id":"text-12","heading":"Text","content":"mehr lesen"},{"id":"text-13","heading":"Text","content":"Hotel Restaurant Casa Musicale\nPigna\nNordwestküste\nab 60 Euro pro Tag"},{"id":"text-14","heading":"Text","content":"Maison Reboul\nAvapessa\nNordwestküste\nab 86 Euro pro Tag"},{"id":"text-15","heading":"Text","content":"Hotel Mare e Monti\nFeliceto\nNordwestküste\nab 105 Euro pro Tag"},{"id":"text-16","heading":"Text","content":"Maison Annick\nSpeluncato\nNordwestküste\nab 84 Euro pro Tag"},{"id":"text-17","heading":"Text","content":"Sport"},{"id":"text-18","heading":"Text","content":"Der Golf du Reginu"},{"id":"text-19","heading":"Text","content":"Schön gelegener Golfplatz mit guten Ruf"},{"id":"text-20","heading":"Text","content":"mehr lesen"},{"id":"text-21","heading":"Text","content":"Veranstaltungen"},{"id":"text-22","heading":"Text","content":"Saint Antoine Abbé"},{"id":"text-23","heading":"Text","content":"Orangenfest zu Ehren Antonius des Großen in Aregno"},{"id":"text-24","heading":"Text","content":"Festivoce - Voce in Festa"},{"id":"text-25","heading":"Text","content":"Festival der Balagne-Stimmen im Nordwesten von Korsika"},{"id":"text-26","heading":"Text","content":"mehr lesen"}],"media":{"primary_image":""},"relations":[{"rel":"canonical","href":"https://korsika.fr/bergdrfer-der-balagne/"},{"rel":"alternate","href":"https://korsika.fr/bergdrfer-der-balagne/llm","type":"text/html"},{"rel":"alternate","href":"https://korsika.fr/bergdrfer-der-balagne/llm.json","type":"application/json"},{"rel":"llm-manifest","href":"https://korsika.fr/llm-endpoints-manifest.json","type":"application/json"}],"http_headers":{"X-LLM-Friendly":"1","X-LLM-Schema":"1.1.0","Content-Security-Policy":"default-src 'none'; img-src * data:; style-src 'unsafe-inline'"},"license":"CC BY-ND 4.0","attribution_required":true,"allow_cors":false}