{"version":"1.1","schema_version":"1.1.0","plugin_version":"1.1.2","url":"https://korsika.fr/castellu-di-cucuruzzu-torreaner-ausgrabungsstaette-korsika-2/","llm_html_url":"https://korsika.fr/castellu-di-cucuruzzu-torreaner-ausgrabungsstaette-korsika-2/llm","llm_json_url":"https://korsika.fr/castellu-di-cucuruzzu-torreaner-ausgrabungsstaette-korsika-2/llm.json","manifest_url":"https://korsika.fr/llm-endpoints-manifest.json","language":"de","locale":"de_DE","title":"Castellu di cucuruzzu torreaner ausgrabungsstaette korsika","site":{"name":"Korsika.fr - Reisemagazin und Korsika-Portal für den perfekten Urlaub auf der Insel der Schönheit","url":"https://korsika.fr/"},"author":{"id":0,"name":"","url":"https://korsika.fr/author/"},"published_at":"2021-01-19T16:52:39+00:00","modified_at":"2026-05-01T15:45:03+00:00","word_count":466,"reading_time_seconds":140,"summary":"In der Bronzezeit um 1600 vor Christus wurden Teile Südkorsikas von einem rätselhaften Volksstamm bevölkert. Die so genannten Torreaner sind nach einer Ausgrabungsstätte in Torre bei Porto Vecchio beziehungsweise nach ihren markanten Turmkonstruktionen (vom Italienischen „torre“, zu deutsch Turm) benannt. 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Die so genannten Torreaner sind nach einer Ausgrabungsstätte in Torre bei Porto Vecchio beziehungsweise nach ihren markanten Turmkonstruktionen (vom Italienischen „torre“, zu deutsch Turm) benannt. Die Herkunft des Torreaner-Volkes ist unbekannt, der Entdecker der Überreste der untergegangenen Kultur, der Archäologe Roger Grosjean, vermutet ihren Ursprung in dem Seevolk Schardana, das zur Bronzezeit das Mittelmeer unsicher machte und dabei auch auf Korsika und Sardinien landete. So ungeklärt wie ihre Herkunft ist auch ihr Untergang, denn um 1.000 bis 800 vor Chr. verlieren sich die Spuren der Torreaner auf Korsika.\nDie Torreaner hinterließen neben unzähligen Menhiren und Kultstätten sonderbare Rundbauten aus sauber aufgeschichteten Steinen. Diese Turmbauten mit zehn bis 15 Metern Gesamtdurchmesser und mit einem fünf bis acht Meter hohen falschen Gewölbe erinnern stark an die Bauten aus der Nuraghenkultur auf Sardinien. Sie sind aber meist wesentlich kleiner und weniger befestigt als ihre sardischen Nachbarn und oftmals in natürliche Felsformationen integriert. Zudem sind die korsischen Rundbauten meist schlecht erhalten.\nEine Ausnahme ist der Torre-Rundbau Castellu di Cucuruzzu bei Levia im Alta Rocca-Gebirge. Die Ausgrabungsstätte ist über einen kurzen Wanderweg durch einen verwunschenen Wald aus uralten Steineichen, knorrigen Kastanienbäumen und korsischen Schwarzkiefern zu erreichen. Das Kastell, errichtet aus wuchtigen Granitsteinen, liegt auf einer kleinen Hochebene, der Pianu di Levie. Von hier hat man einen wunderbaren Ausblick über das Alta Rocca-Gebirge bis nach Zonza. \nIn Cucuruzzu wurden zahlreiche Gebrauchsgegenstände wie Schleif- und Schlachtwerkzeug sowie Instrumente zur Textil- und Keramikverarbeitung gefunden, die heute in einem kleinen Museum Musée de l’Alta Rocca in Levie ausgestellt sind.\n\n\n\n\n\nÖffnungszeiten:\nApril, Mai, Oktober: 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr\nJuni bis September: 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr\nIn den Wintermonaten nur für Gruppen nach Anmeldung\nMehr Informationen auf der Website der Collectivité Territoriale de Corse\n\n\n\n\n&nbsp;\n\n\t\t\n    \n\n\n\n&nbsp;\n\n\n                \n                    Corse/Korsika: Tour Cuccuruzzu &#8211; Cupula\n                    \n                \n            \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n                    \n                    \n                    \n                    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n                    \n\n                \n                \n\n\n                    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\t\t\t\tSehensw&uuml;rdigkeiten\n\t\t\t\n\n\n    \n  \n\n    Aiguilles de Bavella\n  \n\nDie Krone von Korsikas Süden\n\n\n\n\n    \n  \n\n    Vizzavona\n  \n\nDie Cascades des Anglais im Herzen von Korsika\n\n\n\n\n    \n  \n\n    Von Aléria nach Ghisoni\n  \n\nNach Ghisoni über die Schluchten von Défilé d’Inzecca und Défilé des Strette\n\n\n\n\n\n    \n  \n\n    Cascade de Piscia di Gallo\n  \n\nKurzwanderung zu Korsikas berühmtesten Wasserfall\n\n\n\n\n\t\t\t\t\tmehr lesen \n\t\t\t\t\n\n\n    \n \n\n    \n  \n\n    \n\n\n      \n\n      \n\n    \n\n\n        \n\n        \t\nHotel Le Tourisme\nZonza\nLandesinnere\nab 79 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nVilla Cedric\nPietralba\nLandesinnere\nab 171 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nAuberge Sole e Monti\nQuenza\nLandesinnere\nab 106 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nHotel Les Jardins de la Glacière\nCorte\nLandesinnere\nab 65 Euro pro Tag \n\n          \n        \n\n\n    \n\n\n      \n      \n\n\n            \n        \n\n      \n    \n\n    \n\n      \n\n\n    \n    \n\n    \n    \n    \n    \n    \n    \n    \n    \n  \n  \n\n\n\n\t\t\t\tWanderrouten Korsika\n\t\t\t\n\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\n    GR 20 - der große Weitwanderweg Korsikas\n  \n\nDer weltberühmte Fernwanderweg bietet neben entspannten Touren hochalpinen Wanderspass\n\n\n\n\n    Cascade de Piscia di Gallo\n  \n\nKurzwanderung zu Korsikas berühmtesten Wasserfall\n\n\n\n\n    Vizzavona\n  \n\nDie Cascades des Anglais im Herzen von Korsika\n\n\n\n\n    Col de Bavella – Refuge de Paliri\n  \n\nAuf dem GR 20 in die südliche Bavella\n\n\n\n\n\t\t\t\t\tmehr lesen","paragraphs":["In der Bronzezeit um 1600 vor Christus wurden Teile Südkorsikas von einem rätselhaften Volksstamm bevölkert. Die so genannten Torreaner sind nach einer Ausgrabungsstätte in Torre bei Porto Vecchio beziehungsweise nach ihren markanten Turmkonstruktionen (vom Italienischen „torre“, zu deutsch Turm) benannt. Die Herkunft des Torreaner-Volkes ist unbekannt, der Entdecker der Überreste der untergegangenen Kultur, der Archäologe Roger Grosjean, vermutet ihren Ursprung in dem Seevolk Schardana, das zur Bronzezeit das Mittelmeer unsicher machte und dabei auch auf Korsika und Sardinien landete. So ungeklärt wie ihre Herkunft ist auch ihr Untergang, denn um 1.000 bis 800 vor Chr. verlieren sich die Spuren der Torreaner auf Korsika.\nDie Torreaner hinterließen neben unzähligen Menhiren und Kultstätten sonderbare Rundbauten aus sauber aufgeschichteten Steinen. Diese Turmbauten mit zehn bis 15 Metern Gesamtdurchmesser und mit einem fünf bis acht Meter hohen falschen Gewölbe erinnern stark an die Bauten aus der Nuraghenkultur auf Sardinien. Sie sind aber meist wesentlich kleiner und weniger befestigt als ihre sardischen Nachbarn und oftmals in natürliche Felsformationen integriert. Zudem sind die korsischen Rundbauten meist schlecht erhalten.\nEine Ausnahme ist der Torre-Rundbau Castellu di Cucuruzzu bei Levia im Alta Rocca-Gebirge. Die Ausgrabungsstätte ist über einen kurzen Wanderweg durch einen verwunschenen Wald aus uralten Steineichen, knorrigen Kastanienbäumen und korsischen Schwarzkiefern zu erreichen. Das Kastell, errichtet aus wuchtigen Granitsteinen, liegt auf einer kleinen Hochebene, der Pianu di Levie. Von hier hat man einen wunderbaren Ausblick über das Alta Rocca-Gebirge bis nach Zonza. \nIn Cucuruzzu wurden zahlreiche Gebrauchsgegenstände wie Schleif- und Schlachtwerkzeug sowie Instrumente zur Textil- und Keramikverarbeitung gefunden, die heute in einem kleinen Museum Musée de l’Alta Rocca in Levie ausgestellt sind.","Öffnungszeiten:\nApril, Mai, Oktober: 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr\nJuni bis September: 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr\nIn den Wintermonaten nur für Gruppen nach Anmeldung\nMehr Informationen auf der Website der Collectivité Territoriale de Corse","&nbsp;","&nbsp;","Corse/Korsika: Tour Cuccuruzzu &#8211; Cupula","Sehensw&uuml;rdigkeiten","Aiguilles de Bavella","Die Krone von Korsikas Süden","Vizzavona","Die Cascades des Anglais im Herzen von Korsika","Von Aléria nach Ghisoni","Nach Ghisoni über die Schluchten von Défilé d’Inzecca und Défilé des Strette","Cascade de Piscia di Gallo","Kurzwanderung zu Korsikas berühmtesten Wasserfall","mehr lesen","Hotel Le Tourisme\nZonza\nLandesinnere\nab 79 Euro pro Tag","Villa Cedric\nPietralba\nLandesinnere\nab 171 Euro pro Tag","Auberge Sole e Monti\nQuenza\nLandesinnere\nab 106 Euro pro Tag","Hotel Les Jardins de la Glacière\nCorte\nLandesinnere\nab 65 Euro pro Tag","Wanderrouten Korsika","GR 20 - der große Weitwanderweg Korsikas","Der weltberühmte Fernwanderweg bietet neben entspannten Touren hochalpinen Wanderspass","Cascade de Piscia di Gallo","Kurzwanderung zu Korsikas berühmtesten Wasserfall","Vizzavona","Die Cascades des Anglais im Herzen von Korsika","Col de Bavella – Refuge de Paliri","Auf dem GR 20 in die südliche Bavella","mehr lesen"],"content_blocks":[{"id":"text-1","type":"text","heading":"","plain_text":"In der Bronzezeit um 1600 vor Christus wurden Teile Südkorsikas von einem rätselhaften Volksstamm bevölkert. 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Sie sind aber meist wesentlich kleiner und weniger befestigt als ihre sardischen Nachbarn und oftmals in natürliche Felsformationen integriert. Zudem sind die korsischen Rundbauten meist schlecht erhalten.\nEine Ausnahme ist der Torre-Rundbau Castellu di Cucuruzzu bei Levia im Alta Rocca-Gebirge. Die Ausgrabungsstätte ist über einen kurzen Wanderweg durch einen verwunschenen Wald aus uralten Steineichen, knorrigen Kastanienbäumen und korsischen Schwarzkiefern zu erreichen. Das Kastell, errichtet aus wuchtigen Granitsteinen, liegt auf einer kleinen Hochebene, der Pianu di Levie. Von hier hat man einen wunderbaren Ausblick über das Alta Rocca-Gebirge bis nach Zonza. \nIn Cucuruzzu wurden zahlreiche Gebrauchsgegenstände wie Schleif- und Schlachtwerkzeug sowie Instrumente zur Textil- und Keramikverarbeitung gefunden, die heute in einem kleinen Museum Musée de l’Alta Rocca in Levie ausgestellt sind.","html":"<p>In der Bronzezeit um 1600 vor Christus wurden Teile Südkorsikas von einem rätselhaften Volksstamm bevölkert. Die so genannten Torreaner sind nach einer Ausgrabungsstätte in Torre bei Porto Vecchio beziehungsweise nach ihren markanten Turmkonstruktionen (vom Italienischen „torre“, zu deutsch Turm) benannt. Die Herkunft des Torreaner-Volkes ist unbekannt, der Entdecker der Überreste der untergegangenen Kultur, der Archäologe Roger Grosjean, vermutet ihren Ursprung in dem Seevolk Schardana, das zur Bronzezeit das Mittelmeer unsicher machte und dabei auch auf Korsika und Sardinien landete. So ungeklärt wie ihre Herkunft ist auch ihr Untergang, denn um 1.000 bis 800 vor Chr. verlieren sich die Spuren der Torreaner auf Korsika.\nDie Torreaner hinterließen neben unzähligen Menhiren und Kultstätten sonderbare Rundbauten aus sauber aufgeschichteten Steinen. Diese Turmbauten mit zehn bis 15 Metern Gesamtdurchmesser und mit einem fünf bis acht Meter hohen falschen Gewölbe erinnern stark an die Bauten aus der Nuraghenkultur auf Sardinien. Sie sind aber meist wesentlich kleiner und weniger befestigt als ihre sardischen Nachbarn und oftmals in natürliche Felsformationen integriert. Zudem sind die korsischen Rundbauten meist schlecht erhalten.\nEine Ausnahme ist der Torre-Rundbau Castellu di Cucuruzzu bei Levia im Alta Rocca-Gebirge. Die Ausgrabungsstätte ist über einen kurzen Wanderweg durch einen verwunschenen Wald aus uralten Steineichen, knorrigen Kastanienbäumen und korsischen Schwarzkiefern zu erreichen. Das Kastell, errichtet aus wuchtigen Granitsteinen, liegt auf einer kleinen Hochebene, der Pianu di Levie. 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Sie sind aber meist wesentlich kleiner und weniger befestigt als ihre sardischen Nachbarn und oftmals in natürliche Felsformationen integriert. Zudem sind die korsischen Rundbauten meist schlecht erhalten.\nEine Ausnahme ist der Torre-Rundbau Castellu di Cucuruzzu bei Levia im Alta Rocca-Gebirge. Die Ausgrabungsstätte ist über einen kurzen Wanderweg durch einen verwunschenen Wald aus uralten Steineichen, knorrigen Kastanienbäumen und korsischen Schwarzkiefern zu erreichen. Das Kastell, errichtet aus wuchtigen Granitsteinen, liegt auf einer kleinen Hochebene, der Pianu di Levie. 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