{"version":"1.1","schema_version":"1.1.0","plugin_version":"1.1.2","url":"https://korsika.fr/cauria-sartene-dolmen-menhire-sudwesten-korsika-2/","llm_html_url":"https://korsika.fr/cauria-sartene-dolmen-menhire-sudwesten-korsika-2/llm","llm_json_url":"https://korsika.fr/cauria-sartene-dolmen-menhire-sudwesten-korsika-2/llm.json","manifest_url":"https://korsika.fr/llm-endpoints-manifest.json","language":"de","locale":"de_DE","title":"Cauria sartene dolmen menhire sudwesten korsika","site":{"name":"Korsika.fr - Reisemagazin und Korsika-Portal für den perfekten Urlaub auf der Insel der Schönheit","url":"https://korsika.fr/"},"author":{"id":0,"name":"","url":"https://korsika.fr/author/"},"published_at":"2021-01-19T16:52:57+00:00","modified_at":"2026-05-01T15:43:30+00:00","word_count":599,"reading_time_seconds":180,"summary":"Die Menhir-Reihen von Rinaiu (Renaghju) und Stantari sowie der wuchtige Steintisch von Fontanaccia machen die Hochebene von Cauria zu einem riesigen frühgeschichtlichen Freiluftmuseum südlich von Sartène. 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Vielleicht sollen sie mächtige Krieger der geheimnisvollen Torreaner-Kultur darstellen, die um 1600 vor Christus den Süden Korsikas unsicher machten und um die 900 auf der ganzen Insel verstreute Menhire hinterließen. Manche der wuchtigen Säulen gelten aufgrund ihrer Form sogar als Phallus und damit als Symbol für Fruchtbarkeit.\nDie aufrechten Steinsäulen markierten aber auch wichtige Handelswege, Flüsse, oder wie in Cauria, Quellen. Wer im Sommer, wenn eine sengende Hitze über den trockenen Felden der Cauria-Hochebene liegt, an die Ausgrabungsstelle kommt, versteht, weshalb die Wasserstellen hier so bedeutend waren. Viel mehr über die soziale, kulturelle oder symbolische Funktion der seltsamen Steinsäulen wissen aber auch Forscher nicht. \nNur 300 Meter weiter befindet sich die Fundstätte von Rinaiu. Sie liegt in einem kleinen schattigen Steineichenwald und besteht aus einer Unzahl von Menhiren, die zum Teil aus der Zeit um 4500 bzw. 3000 vor Christus stammen und damit viel älter als die Statuen von Santari sind. Sie sind in mehreren präzisen Reihen von Nord nach Süd angelegt &#8211; wer durch die verwitterten, von gelben, grünem und grauem Moos bewachsenen Monolithe wandert, könnte hier eine steinzeitliche Sonnenuhr oder eine astronomische Messstation vermuten. Diese Theorie konnten Forscher bisher jedoch weder belegen noch verwerfen. \nDas dritte archäologische Highlight von Cauria ist der Steintisch Fontanaccia. Er steht einsam auf der Hochebene und ist schon von weitem zu erkennen. Allein die Deckenplatte des eindrucksvollen Steinmonuments wiegt mehr als drei Tonnen, der Grabraum ist mehr als vier Quadratmeter groß. Fontanaccia zählt zu den schönsten und am besten erhaltenen Zeugnissen der Megalithkultur auf Korsika. Wer hier begraben wurde, musste von großer Bedeutung für die vorzeitlichen Korsen sein. Mehr weiß man über das Grab aus riesigen Granitplatten nicht, deshalb ranken sich viele Geschichten und Legenden darum. Die Bauern der Gegend, die Fontanaccia einst als Unterschlupf bei Sturm und Regen nutzten, nannten Fontanaccia auch A Stazzona di u Diavulu – Die Schmiede des Teufels. \nDie Fundstätten von Cauria wurden in den 1860-er Jahren erstmals ausgegraben und sind seither Wind und Wetter ausgesetzt. Pläne sehen deswegen vor, die langsam verwitternden Menhire ins Museum nach Sartène zu schaffen und an ihrem Fundort originalgetreue Kopien zu errichten. \n \n\n\n\n\n\nDie Fundstätten liegen südlich von Sartène in einer kaum besiedelten Ecke Korsikas und sind von der Nationalstraße N196 von Bonifacio nach Sartène ausgeschildert. Sie sind frei zugänglich und von einem Parkplatz aus in wenigen Minuten Fußmarsch zu erreichen.\n\n\n\n\n&nbsp;\n\n\n\t\t\n    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n                    \n                    \n                    \n                    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n                    \n\n                \n                \n\n\n                    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\t\t\t\tSehensw&uuml;rdigkeiten\n\t\t\t\n\n\n    \n  \n\n    Sartène\n  \n\nNatur, Geschichte und Vendetta in der korsischsten aller korsischen Städte\n\n\n\n\n\n    \n  \n\n    Die Menhire und Torre von Filitosa\n  \n\nKorsikas steinernes Erbe an der Südwestküste \n\n\n\n\n    \n  \n\n    Musée de la préhistoire\n  \n\nPrähistorisches Museum in Sartène\n\n\n\n\n    \n  \n\n    Museum A Casa di Roccapina\n  \n\nKleines Museum am Aussichtspunkt von Roccapina\n\n\n\n\n\t\t\t\t\tmehr lesen \n\t\t\t\t\n\n\n    \n \n\n    \n  \n\n    \n\n\n      \n\n      \n\n    \n\n\n        \n\n        \t\nHotel Les Eucalyptus\nPorto Pollo\nSüdwestküste\nab 74 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n\n        \n\n        \t\nCasa Lysandra\nSerra di Ferro\nSüdwestküste\nab 98 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nLes Chambres de Mare e Monti\nPorto Pollo\nSüdwestküste\nab 80 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nDomaine Arcobiato\nOlmeto Plage\nSüdwestküste\nab 140 Euro pro Tag","paragraphs":["Die Menhir-Reihen von Rinaiu (Renaghju) und Stantari sowie der wuchtige Steintisch von Fontanaccia machen die Hochebene von Cauria zu einem riesigen frühgeschichtlichen Freiluftmuseum südlich von Sartène.\nDie mehr als zwanzig großen Steinsäulen von Santari, in Reih und Glied aufgestellt, gehören zu den wichtigsten Zeugen der Neusteinzeit auf Korsika: Einige Menhire, die der Bronzezeit von 2300 bis 1700 vor Christus zugerechnet werden, sind fast drei Meter hoch, zeigen Gesichter und angedeutete Arme und Hände und sind in Richtung Osten ausgerichtet. Vielleicht sollen sie mächtige Krieger der geheimnisvollen Torreaner-Kultur darstellen, die um 1600 vor Christus den Süden Korsikas unsicher machten und um die 900 auf der ganzen Insel verstreute Menhire hinterließen. Manche der wuchtigen Säulen gelten aufgrund ihrer Form sogar als Phallus und damit als Symbol für Fruchtbarkeit.\nDie aufrechten Steinsäulen markierten aber auch wichtige Handelswege, Flüsse, oder wie in Cauria, Quellen. Wer im Sommer, wenn eine sengende Hitze über den trockenen Felden der Cauria-Hochebene liegt, an die Ausgrabungsstelle kommt, versteht, weshalb die Wasserstellen hier so bedeutend waren. Viel mehr über die soziale, kulturelle oder symbolische Funktion der seltsamen Steinsäulen wissen aber auch Forscher nicht. \nNur 300 Meter weiter befindet sich die Fundstätte von Rinaiu. Sie liegt in einem kleinen schattigen Steineichenwald und besteht aus einer Unzahl von Menhiren, die zum Teil aus der Zeit um 4500 bzw. 3000 vor Christus stammen und damit viel älter als die Statuen von Santari sind. Sie sind in mehreren präzisen Reihen von Nord nach Süd angelegt &#8211; wer durch die verwitterten, von gelben, grünem und grauem Moos bewachsenen Monolithe wandert, könnte hier eine steinzeitliche Sonnenuhr oder eine astronomische Messstation vermuten. Diese Theorie konnten Forscher bisher jedoch weder belegen noch verwerfen. \nDas dritte archäologische Highlight von Cauria ist der Steintisch Fontanaccia. Er steht einsam auf der Hochebene und ist schon von weitem zu erkennen. Allein die Deckenplatte des eindrucksvollen Steinmonuments wiegt mehr als drei Tonnen, der Grabraum ist mehr als vier Quadratmeter groß. Fontanaccia zählt zu den schönsten und am besten erhaltenen Zeugnissen der Megalithkultur auf Korsika. Wer hier begraben wurde, musste von großer Bedeutung für die vorzeitlichen Korsen sein. Mehr weiß man über das Grab aus riesigen Granitplatten nicht, deshalb ranken sich viele Geschichten und Legenden darum. Die Bauern der Gegend, die Fontanaccia einst als Unterschlupf bei Sturm und Regen nutzten, nannten Fontanaccia auch A Stazzona di u Diavulu – Die Schmiede des Teufels. \nDie Fundstätten von Cauria wurden in den 1860-er Jahren erstmals ausgegraben und sind seither Wind und Wetter ausgesetzt. Pläne sehen deswegen vor, die langsam verwitternden Menhire ins Museum nach Sartène zu schaffen und an ihrem Fundort originalgetreue Kopien zu errichten. \n ","Die Fundstätten liegen südlich von Sartène in einer kaum besiedelten Ecke Korsikas und sind von der Nationalstraße N196 von Bonifacio nach Sartène ausgeschildert. Sie sind frei zugänglich und von einem Parkplatz aus in wenigen Minuten Fußmarsch zu erreichen.","&nbsp;","Sehensw&uuml;rdigkeiten","Sartène","Natur, Geschichte und Vendetta in der korsischsten aller korsischen Städte","Die Menhire und Torre von Filitosa","Korsikas steinernes Erbe an der Südwestküste ","Musée de la préhistoire","Prähistorisches Museum in Sartène","Museum A Casa di Roccapina","Kleines Museum am Aussichtspunkt von Roccapina","mehr lesen","Hotel Les Eucalyptus\nPorto Pollo\nSüdwestküste\nab 74 Euro pro Tag","Casa Lysandra\nSerra di Ferro\nSüdwestküste\nab 98 Euro pro Tag","Les Chambres de Mare e Monti\nPorto Pollo\nSüdwestküste\nab 80 Euro pro Tag","Domaine Arcobiato\nOlmeto Plage\nSüdwestküste\nab 140 Euro pro Tag"],"content_blocks":[{"id":"text-1","type":"text","heading":"","plain_text":"Die Menhir-Reihen von Rinaiu (Renaghju) und Stantari sowie der wuchtige Steintisch von Fontanaccia machen die Hochebene von Cauria zu einem riesigen frühgeschichtlichen Freiluftmuseum südlich von Sartène.\nDie mehr als zwanzig großen Steinsäulen von Santari, in Reih und Glied aufgestellt, gehören zu den wichtigsten Zeugen der Neusteinzeit auf Korsika: Einige Menhire, die der Bronzezeit von 2300 bis 1700 vor Christus zugerechnet werden, sind fast drei Meter hoch, zeigen Gesichter und angedeutete Arme und Hände und sind in Richtung Osten ausgerichtet. Vielleicht sollen sie mächtige Krieger der geheimnisvollen Torreaner-Kultur darstellen, die um 1600 vor Christus den Süden Korsikas unsicher machten und um die 900 auf der ganzen Insel verstreute Menhire hinterließen. Manche der wuchtigen Säulen gelten aufgrund ihrer Form sogar als Phallus und damit als Symbol für Fruchtbarkeit.\nDie aufrechten Steinsäulen markierten aber auch wichtige Handelswege, Flüsse, oder wie in Cauria, Quellen. Wer im Sommer, wenn eine sengende Hitze über den trockenen Felden der Cauria-Hochebene liegt, an die Ausgrabungsstelle kommt, versteht, weshalb die Wasserstellen hier so bedeutend waren. Viel mehr über die soziale, kulturelle oder symbolische Funktion der seltsamen Steinsäulen wissen aber auch Forscher nicht. \nNur 300 Meter weiter befindet sich die Fundstätte von Rinaiu. Sie liegt in einem kleinen schattigen Steineichenwald und besteht aus einer Unzahl von Menhiren, die zum Teil aus der Zeit um 4500 bzw. 3000 vor Christus stammen und damit viel älter als die Statuen von Santari sind. Sie sind in mehreren präzisen Reihen von Nord nach Süd angelegt &#8211; wer durch die verwitterten, von gelben, grünem und grauem Moos bewachsenen Monolithe wandert, könnte hier eine steinzeitliche Sonnenuhr oder eine astronomische Messstation vermuten. Diese Theorie konnten Forscher bisher jedoch weder belegen noch verwerfen. \nDas dritte archäologische Highlight von Cauria ist der Steintisch Fontanaccia. Er steht einsam auf der Hochebene und ist schon von weitem zu erkennen. Allein die Deckenplatte des eindrucksvollen Steinmonuments wiegt mehr als drei Tonnen, der Grabraum ist mehr als vier Quadratmeter groß. Fontanaccia zählt zu den schönsten und am besten erhaltenen Zeugnissen der Megalithkultur auf Korsika. Wer hier begraben wurde, musste von großer Bedeutung für die vorzeitlichen Korsen sein. Mehr weiß man über das Grab aus riesigen Granitplatten nicht, deshalb ranken sich viele Geschichten und Legenden darum. Die Bauern der Gegend, die Fontanaccia einst als Unterschlupf bei Sturm und Regen nutzten, nannten Fontanaccia auch A Stazzona di u Diavulu – Die Schmiede des Teufels. \nDie Fundstätten von Cauria wurden in den 1860-er Jahren erstmals ausgegraben und sind seither Wind und Wetter ausgesetzt. Pläne sehen deswegen vor, die langsam verwitternden Menhire ins Museum nach Sartène zu schaffen und an ihrem Fundort originalgetreue Kopien zu errichten. \n ","html":"<p>Die Menhir-Reihen von Rinaiu (Renaghju) und Stantari sowie der wuchtige Steintisch von Fontanaccia machen die Hochebene von Cauria zu einem riesigen frühgeschichtlichen Freiluftmuseum südlich von Sartène.\nDie mehr als zwanzig großen Steinsäulen von Santari, in Reih und Glied aufgestellt, gehören zu den wichtigsten Zeugen der Neusteinzeit auf Korsika: Einige Menhire, die der Bronzezeit von 2300 bis 1700 vor Christus zugerechnet werden, sind fast drei Meter hoch, zeigen Gesichter und angedeutete Arme und Hände und sind in Richtung Osten ausgerichtet. Vielleicht sollen sie mächtige Krieger der geheimnisvollen Torreaner-Kultur darstellen, die um 1600 vor Christus den Süden Korsikas unsicher machten und um die 900 auf der ganzen Insel verstreute Menhire hinterließen. Manche der wuchtigen Säulen gelten aufgrund ihrer Form sogar als Phallus und damit als Symbol für Fruchtbarkeit.\nDie aufrechten Steinsäulen markierten aber auch wichtige Handelswege, Flüsse, oder wie in Cauria, Quellen. Wer im Sommer, wenn eine sengende Hitze über den trockenen Felden der Cauria-Hochebene liegt, an die Ausgrabungsstelle kommt, versteht, weshalb die Wasserstellen hier so bedeutend waren. Viel mehr über die soziale, kulturelle oder symbolische Funktion der seltsamen Steinsäulen wissen aber auch Forscher nicht. \nNur 300 Meter weiter befindet sich die Fundstätte von Rinaiu. Sie liegt in einem kleinen schattigen Steineichenwald und besteht aus einer Unzahl von Menhiren, die zum Teil aus der Zeit um 4500 bzw. 3000 vor Christus stammen und damit viel älter als die Statuen von Santari sind. Sie sind in mehreren präzisen Reihen von Nord nach Süd angelegt &#8211; wer durch die verwitterten, von gelben, grünem und grauem Moos bewachsenen Monolithe wandert, könnte hier eine steinzeitliche Sonnenuhr oder eine astronomische Messstation vermuten. Diese Theorie konnten Forscher bisher jedoch weder belegen noch verwerfen. \nDas dritte archäologische Highlight von Cauria ist der Steintisch Fontanaccia. Er steht einsam auf der Hochebene und ist schon von weitem zu erkennen. Allein die Deckenplatte des eindrucksvollen Steinmonuments wiegt mehr als drei Tonnen, der Grabraum ist mehr als vier Quadratmeter groß. Fontanaccia zählt zu den schönsten und am besten erhaltenen Zeugnissen der Megalithkultur auf Korsika. Wer hier begraben wurde, musste von großer Bedeutung für die vorzeitlichen Korsen sein. Mehr weiß man über das Grab aus riesigen Granitplatten nicht, deshalb ranken sich viele Geschichten und Legenden darum. Die Bauern der Gegend, die Fontanaccia einst als Unterschlupf bei Sturm und Regen nutzten, nannten Fontanaccia auch A Stazzona di u Diavulu – Die Schmiede des Teufels. \nDie Fundstätten von Cauria wurden in den 1860-er Jahren erstmals ausgegraben und sind seither Wind und Wetter ausgesetzt. Pläne sehen deswegen vor, die langsam verwitternden Menhire ins Museum nach Sartène zu schaffen und an ihrem Fundort originalgetreue Kopien zu errichten. \n </p>"},{"id":"text-2","type":"text","heading":"","plain_text":"Die Fundstätten liegen südlich von Sartène in einer kaum besiedelten Ecke Korsikas und sind von der Nationalstraße N196 von Bonifacio nach Sartène ausgeschildert. Sie sind frei zugänglich und von einem Parkplatz aus in wenigen Minuten Fußmarsch zu erreichen.","html":"<p>Die Fundstätten liegen südlich von Sartène in einer kaum besiedelten Ecke Korsikas und sind von der Nationalstraße N196 von Bonifacio nach Sartène ausgeschildert. 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Sie liegt in einem kleinen schattigen Steineichenwald und besteht aus einer Unzahl von Menhiren, die zum Teil aus der Zeit um 4500 bzw. 3000 vor Christus stammen und damit viel älter als die Statuen von Santari sind. Sie sind in mehreren präzisen Reihen von Nord nach Süd angelegt &#8211; wer durch die verwitterten, von gelben, grünem und grauem Moos bewachsenen Monolithe wandert, könnte hier eine steinzeitliche Sonnenuhr oder eine astronomische Messstation vermuten. Diese Theorie konnten Forscher bisher jedoch weder belegen noch verwerfen. \nDas dritte archäologische Highlight von Cauria ist der Steintisch Fontanaccia. Er steht einsam auf der Hochebene und ist schon von weitem zu erkennen. Allein die Deckenplatte des eindrucksvollen Steinmonuments wiegt mehr als drei Tonnen, der Grabraum ist mehr als vier Quadratmeter groß. Fontanaccia zählt zu den schönsten und am besten erhaltenen Zeugnissen der Megalithkultur auf Korsika. Wer hier begraben wurde, musste von großer Bedeutung für die vorzeitlichen Korsen sein. Mehr weiß man über das Grab aus riesigen Granitplatten nicht, deshalb ranken sich viele Geschichten und Legenden darum. Die Bauern der Gegend, die Fontanaccia einst als Unterschlupf bei Sturm und Regen nutzten, nannten Fontanaccia auch A Stazzona di u Diavulu – Die Schmiede des Teufels. \nDie Fundstätten von Cauria wurden in den 1860-er Jahren erstmals ausgegraben und sind seither Wind und Wetter ausgesetzt. Pläne sehen deswegen vor, die langsam verwitternden Menhire ins Museum nach Sartène zu schaffen und an ihrem Fundort originalgetreue Kopien zu errichten. \n "},{"id":"text-2","heading":"Text","content":"Die Fundstätten liegen südlich von Sartène in einer kaum besiedelten Ecke Korsikas und sind von der Nationalstraße N196 von Bonifacio nach Sartène ausgeschildert. 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