Die hochebene von niolo monte cinto paglia orba
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Short summary: Die Hochebene des Niolo liegt eingekeilt zwischen hohen Bergen und engen Schluchten und galt lange als eine der entlegensten Gegenden Korsikas. Das hat einen einfachen Grund: Rund um die das Niolo wimmelt es nur so von Zweitausendern. Im Norden trennt die Gebirgskette des Monte Cinto und Punta Minuta mit über 2500 Metern das Niolo vom […]
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- Die Hochebene des Niolo liegt eingekeilt zwischen hohen Bergen und engen Schluchten und galt lange als eine der entlegensten Gegenden Korsikas.
- Das hat einen einfachen Grund: Rund um die das Niolo wimmelt es nur so von Zweitausendern.
- Im Norden trennt die Gebirgskette des Monte Cinto und Punta Minuta mit über 2500 Metern das Niolo vom Asco-Tal, im Westen recken sich die Massive des Paglia Orba und des Capo Tafonato in den korsischen Himmel.
- Im Süden verstellt der Punta Artica mit einem Gebirgskamm, der bis zur Bergspitze von Le Pinerole reicht, den Weg zum Tavignanu-Tal.
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Die Hochebene des Niolo liegt eingekeilt zwischen hohen Bergen und engen Schluchten und galt lange als eine der entlegensten Gegenden Korsikas. Das hat einen einfachen Grund: Rund um die das Niolo wimmelt es nur so von Zweitausendern. Im Norden trennt die Gebirgskette des Monte Cinto und Punta Minuta mit über 2500 Metern das Niolo vom Asco-Tal, im Westen recken sich die Massive des Paglia Orba und des Capo Tafonato in den korsischen Himmel. Im Süden verstellt der Punta Artica mit einem Gebirgskamm, der bis zur Bergspitze von Le Pinerole reicht, den Weg zum Tavignanu-Tal. Distanzen, die auf der Landkarte wie ein Katzensprung aussehen, werden von hier aus selbst mit einem fahrbaren Untersatz schnell zu einer Halbtagestour. Denn zum Niolo gibt es nur zwei Zugänge: Im Osten die Scala di Santa Regina mit ihrem sagenumbobenen Golo-Tal, sowie der Vergio-Pass, der die Hochebene über die Schlucht von Spelunca mit der Westküste verbindet. Die alten Bergpässe der Hirten nach Westen, der Col de Guagnarola und der Col Capronale, werden heute fast nur noch von Wanderern genutzt. Früher trieben die Hirten des Niolo ihr Vieh zur Transhumanz von den Sommerweiden des Niolo in Richtung Fango-Tal rund um Galeria oder bis in die Balagne. Auch entlang des Tals der Scala di Santa Regina kann man heute auf den alten Hirtenwegen wandern, die bis zu den Winterweiden der Plaine Orientale führten. Vor allem die Viehzucht hat im Niolo Tradition: Nicht nur freilaufende Hausschweinen begegnet man im Niolo auf Schritt und Tritt, sondern auch einer Unzahl an Schafen und Ziegen. Deren Milch wird auch heute noch zu einem weichen und sehr würzigen Rohmilchkäse verarbeitet. Der 400 Gramm schwere Niolu, den die Korsen liebevoll auch Niulincu nennen, darf nur in den fünf Gemeinden der Niolo-Hochebene, den Dörfern Albertacce, Casamaccioli, Calacuccia, Lozzi und Corscia produziert werden. Neben der Viehzucht hat man sich im Niolo heute auch auf Wanderer eingestellt. Nicht nur der GR20 und der Weitwanderweg Mare a Mare Nord kreuzen das Niolo, der siebenstündigen Auf- und Abstieg zu Korsikas höchstem Gipfel Monte Cinto ist eine Tageswanderung für geübte Outdoor-Fans. Am Forsthaus Maison Forestière de Popaghja startet der fünfstündige Aufstieg zu dem 1743 m hoch gelegenen Lac de Nino mit seinen einmaligen grasgrünen Feuchtwiesen »pozzine«.
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