Dienstag, 10. Juni 2014

Dienstag, 10. Juni 2014




WM 2014 im Fernsehen auf Korsika

Offizieller Spielball Adidas Brazuca

Noch zwei Tage, dann ist es wieder soweit: Wenn am Donnerstag das WM-Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien angepfiffen wird, stellen auch die Korsen ihre Fernseher auf König Fußball ein!

Offizielle Public Viewing-Locations gibt es auf Korsika allerdings nicht, doch in vielen Bars und Kneipen kann man Fußball bis zum Abpfiff gucken.



Wer die WM 2014 auf Korsika im deutschen Fernsehen mitverfolgen will, hat in diesem Jahr keine guten Chancen, denn die TV-Sender ARD und ZDF übertragen die Spiele der Weltmeisterschaft nicht über das in Frankreich gebräuchliche Satellitensystem Eutelsat Hotbird.



Neben Übertragungen im Free-TV stellen ARD und ZDF aber einen Live-Stream des jeweiligen Spiels im Internet bereit. Wer kein TV mit ASTRA-Satellitenempfang besitzt, kann die Spiele via Stream kostenlos auf der ARD- bzw. ZDF-Website verfolgen.



Das private Fernsehen TF1 überträgt für die französischen Zuschauer 28 der wichtigsten WM-Begegnungen, alle anderen Spiele werden in diesem Jahr vom Pay-TV-Anbieter beIn Sports übertragen.

Freitag, 6. Juni 2014




Bonifacio: Mediterranes Flair auf den Kreidefelsen

Wer im Süden von Korsika verweilt, kann in Bonifacio ein paar schöne Tage verbringen.

Die mittelalterliche Festungsstadt mit Marine und Haute Ville ist durch ihre Lage hoch auf den weißen Kreidefelsen einer schmalen Landzunge die wohl beeindruckendste Stadt der Insel.



In stiller Lautlosigkeit scheinen die Häuser der wunderschönen Oberstadt über dem Abgrund zu schweben. Die engen Gassen, das Porte de Gênes, der Place du Marché, die Zitadelle und die dreischiffige Église Sainte-Marie-Majeure verleihen dem alten Stadtkern ein mediterranes Flair.



Bleibt noch die Bootspartie zu den ‘Grottes’, ‘Falaises’ und ‘Calanques’ der Kreidestadt, denn auch Bonifacio hat ihre Höhlen, die das türkisblaue Meer tief in die weichen Klippen gegraben hat und die man mit dem Boot erkunden kann.



Oder man steigt auf zur Spitze der Landzunge, zum Cimetière Marin, wo zahlreiche Seefahrer begraben liegen. Dann schweift der Blick über die atemberaubende Steilküste bis hin zur italienischen Nachbarinsel Sardinien.



Es ist fast märchenhaft. Man kann nicht anders, als sich vorzustellen, wie schon vor Jahrhunderten die zwei- und dreimastigen Segelschiffe hier durch das azurblaue Wasser schipperten.



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