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Die mehr als zwanzig gro&szlig;en Steins&auml;ulen von Santari, in Reih und Glied aufgestellt, geh&ouml;ren zu den wichtigsten Zeugen der [&hellip;]","summary_points":["Wuchtige Dolmen und trutzige Menhire: Das archäologische Ausgrabungsgebiet von Cauria\n\t\t\t\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Menhir-Reihen von Rinaiu (Renaghju) und Stantari sowie der wuchtige Steintisch von Fontanaccia machen die Hochebene von Cauria zu einem riesigen fr&uuml;hgeschichtlichen Freiluftmuseum s&uuml;dlich von Sart&eacute;ne.","Die mehr als zwanzig gro&szlig;en Steins&auml;ulen von Santari, in Reih und Glied aufgestellt, geh&ouml;ren zu den wichtigsten Zeugen der Neusteinzeit auf Korsika: Einige Menhire, die der Bronzezeit von 2300 bis 1700 vor Christus zugerechnet werden, sind fast drei Meter hoch, zeigen Gesichter und angedeutete Arme und H&auml;nde und sind in Richtung Osten ausgerichtet.","Vielleicht sollen sie m&auml;chtige Krieger der geheimnisvollen Torreaner-Kultur darstellen, die um 1600 vor Christus den S&uuml;den Korsikas unsicher machten und um die 900 auf der ganzen Insel verstreute Menhire hinterlie&szlig;en.","Manche der wuchtigen S&auml;ulen&nbsp;deutschen Forscher&nbsp;aufgrund ihrer Form sogar als Phallus und damit als Symbol f&uuml;r Fruchtbarkeit.Die aufrechten Steins&auml;ulen markierten aber auch wichtige Handelswege, Fl&uuml;sse, oder wie in Cauria, Quellen."],"topics":[],"entities":[],"entities_metadata":[],"tags":[],"content_hash":"64ce419ef438c51e2771ad4e767e0ee9","plain_text":"Wuchtige Dolmen und trutzige Menhire: Das archäologische Ausgrabungsgebiet von Cauria\n\t\t\t\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Menhir-Reihen von Rinaiu (Renaghju) und Stantari sowie der wuchtige Steintisch von Fontanaccia machen die Hochebene von Cauria zu einem riesigen fr&uuml;hgeschichtlichen Freiluftmuseum s&uuml;dlich von Sart&eacute;ne. Die mehr als zwanzig gro&szlig;en Steins&auml;ulen von Santari, in Reih und Glied aufgestellt, geh&ouml;ren zu den wichtigsten Zeugen der Neusteinzeit auf Korsika: Einige Menhire, die der Bronzezeit von 2300 bis 1700 vor Christus zugerechnet werden, sind fast drei Meter hoch, zeigen Gesichter und angedeutete Arme und H&auml;nde und sind in Richtung Osten ausgerichtet. Vielleicht sollen sie m&auml;chtige Krieger der geheimnisvollen Torreaner-Kultur darstellen, die um 1600 vor Christus den S&uuml;den Korsikas unsicher machten und um die 900 auf der ganzen Insel verstreute Menhire hinterlie&szlig;en. Manche der wuchtigen S&auml;ulen&nbsp;deutschen Forscher&nbsp;aufgrund ihrer Form sogar als Phallus und damit als Symbol f&uuml;r Fruchtbarkeit.Die aufrechten Steins&auml;ulen markierten aber auch wichtige Handelswege, Fl&uuml;sse, oder wie in Cauria, Quellen. Wer im Sommer,&nbsp;wenn&nbsp;eine sengende Hitze &uuml;ber den trockenen Felden der Cauria-Hochebene liegt, an die Ausgrabungsstelle kommt, versteht, weshalb die&nbsp;Wasserstellen hier so&nbsp;bedeutend waren.&nbsp;Viel mehr &uuml;ber die soziale, kulturelle oder symbolische Funktion der seltsamen Steins&auml;ulen wissen aber auch Forscher nicht. Nur 300 Meter weiter befindet sich die Fundst&auml;tte von Rinaiu. Sie liegt&nbsp;in einem kleinen schattigen Steineichenwald und besteht aus einer Unzahl von Menhiren, die zum Teil aus der Zeit um 4500 bzw. 3000 vor Christus stammen und damit viel &auml;lter als die Statuen von Santari sind. Sie sind in mehreren pr&auml;zisen Reihen von Nord nach S&uuml;d angelegt &#8211; wer durch die verwitterten, von gelben, gr&uuml;nem und grauem Moos bewachsenen&nbsp;Monolithe wandert, k&ouml;nnte hier eine steinzeitliche Sonnenuhr oder eine astronomische Messstation vermuten. Diese Theorie konnten Forscher bisher jedoch weder belegen noch verwerfen. Das dritte arch&auml;ologische Highlight von Cauria ist der Steintisch Fontanaccia. Er steht einsam auf der Hochebene und ist schon von weitem zu erkennen. Allein die Deckenplatte des eindrucksvollen Steinmonuments wiegt mehr als drei Tonnen, der Grabraum ist mehr als vier Quadratmeter gro&szlig;. Fontanaccia z&auml;hlt zu den sch&ouml;nsten und am besten erhaltenen Zeugnissen der Megalithkultur auf Korsika. Wer hier begraben wurde, musste von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r die vorzeitlichen Korsen sein. Mehr wei&szlig; man &uuml;ber das Grab aus riesigen Granitplatten nicht, deshalb ranken sich viele Geschichten und Legenden darum. Die Bauern der Gegend, die Fontanaccia einst als Unterschlupf bei Sturm und Regen nutzten, nannten Fontanaccia auch A Stazzona di u Diavulu &ndash; Die Schmiede des Teufels. Die Fundst&auml;tten von Cauria wurden in den 1860-er Jahren erstmals ausgegraben und sind seither Wind und Wetter ausgesetzt. Pl&auml;ne sehen deswegen vor, die langsam verwitternden Menhire ins Museum nach Sart&eacute;ne zu schaffen und an ihrem Fundort originalgetreue Kopien zu errichten.&nbsp;Die Fundst&auml;tten liegen s&uuml;dlich von Sart&eacute;ne in einer kaum besiedelten Ecke Korsikas und sind von der Nationalstra&szlig;e N196 von Bonifacio nach Sart&eacute;ne&nbsp;ausgeschildert. Sie sind frei zug&auml;nglich und von einem Parkplatz aus in wenigen Minuten Fu&szlig;marsch zu erreichen.\nDer S&uuml;dwesten von Korsika auf einer gr&ouml;&szlig;eren Karte anzeigen\n\n\t\t\t\n\n\n\n\n\n\n\t\t\t\t\t\t&copy; www.korsika.fr &#8211; Cauria &#8211; 21.03.2013\n\t\t\t\t\t\t\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\t\t\t\tUrlaub in Südwest-Korsika\n\t\t\t\n\n\n\nHotels an der Südwest-Küste bei Ferien in Korsika.com\nResidences rund um Propriano bei Ferien in Korsika.com\nFerienwohnungen bei Ferien in Korsika.com\nTipp für Süd-West-Korsika: Casa Leandri in Sartène","paragraphs":["Wuchtige Dolmen und trutzige Menhire: Das archäologische Ausgrabungsgebiet von Cauria","Die Menhir-Reihen von Rinaiu (Renaghju) und Stantari sowie der wuchtige Steintisch von Fontanaccia machen die Hochebene von Cauria zu einem riesigen fr&uuml;hgeschichtlichen Freiluftmuseum s&uuml;dlich von Sart&eacute;ne. 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Wer im Sommer,&nbsp;wenn&nbsp;eine sengende Hitze &uuml;ber den trockenen Felden der Cauria-Hochebene liegt, an die Ausgrabungsstelle kommt, versteht, weshalb die&nbsp;Wasserstellen hier so&nbsp;bedeutend waren.&nbsp;Viel mehr &uuml;ber die soziale, kulturelle oder symbolische Funktion der seltsamen Steins&auml;ulen wissen aber auch Forscher nicht. Nur 300 Meter weiter befindet sich die Fundst&auml;tte von Rinaiu. Sie liegt&nbsp;in einem kleinen schattigen Steineichenwald und besteht aus einer Unzahl von Menhiren, die zum Teil aus der Zeit um 4500 bzw. 3000 vor Christus stammen und damit viel &auml;lter als die Statuen von Santari sind. Sie sind in mehreren pr&auml;zisen Reihen von Nord nach S&uuml;d angelegt &#8211; wer durch die verwitterten, von gelben, gr&uuml;nem und grauem Moos bewachsenen&nbsp;Monolithe wandert, k&ouml;nnte hier eine steinzeitliche Sonnenuhr oder eine astronomische Messstation vermuten. Diese Theorie konnten Forscher bisher jedoch weder belegen noch verwerfen. Das dritte arch&auml;ologische Highlight von Cauria ist der Steintisch Fontanaccia. Er steht einsam auf der Hochebene und ist schon von weitem zu erkennen. Allein die Deckenplatte des eindrucksvollen Steinmonuments wiegt mehr als drei Tonnen, der Grabraum ist mehr als vier Quadratmeter gro&szlig;. Fontanaccia z&auml;hlt zu den sch&ouml;nsten und am besten erhaltenen Zeugnissen der Megalithkultur auf Korsika. Wer hier begraben wurde, musste von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r die vorzeitlichen Korsen sein. Mehr wei&szlig; man &uuml;ber das Grab aus riesigen Granitplatten nicht, deshalb ranken sich viele Geschichten und Legenden darum. Die Bauern der Gegend, die Fontanaccia einst als Unterschlupf bei Sturm und Regen nutzten, nannten Fontanaccia auch A Stazzona di u Diavulu &ndash; Die Schmiede des Teufels. Die Fundst&auml;tten von Cauria wurden in den 1860-er Jahren erstmals ausgegraben und sind seither Wind und Wetter ausgesetzt. 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Das dritte arch&auml;ologische Highlight von Cauria ist der Steintisch Fontanaccia. Er steht einsam auf der Hochebene und ist schon von weitem zu erkennen. Allein die Deckenplatte des eindrucksvollen Steinmonuments wiegt mehr als drei Tonnen, der Grabraum ist mehr als vier Quadratmeter gro&szlig;. Fontanaccia z&auml;hlt zu den sch&ouml;nsten und am besten erhaltenen Zeugnissen der Megalithkultur auf Korsika. Wer hier begraben wurde, musste von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r die vorzeitlichen Korsen sein. Mehr wei&szlig; man &uuml;ber das Grab aus riesigen Granitplatten nicht, deshalb ranken sich viele Geschichten und Legenden darum. Die Bauern der Gegend, die Fontanaccia einst als Unterschlupf bei Sturm und Regen nutzten, nannten Fontanaccia auch A Stazzona di u Diavulu &ndash; Die Schmiede des Teufels. Die Fundst&auml;tten von Cauria wurden in den 1860-er Jahren erstmals ausgegraben und sind seither Wind und Wetter ausgesetzt. 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Wer im Sommer,&nbsp;wenn&nbsp;eine sengende Hitze &uuml;ber den trockenen Felden der Cauria-Hochebene liegt, an die Ausgrabungsstelle kommt, versteht, weshalb die&nbsp;Wasserstellen hier so&nbsp;bedeutend waren.&nbsp;Viel mehr &uuml;ber die soziale, kulturelle oder symbolische Funktion der seltsamen Steins&auml;ulen wissen aber auch Forscher nicht. Nur 300 Meter weiter befindet sich die Fundst&auml;tte von Rinaiu. Sie liegt&nbsp;in einem kleinen schattigen Steineichenwald und besteht aus einer Unzahl von Menhiren, die zum Teil aus der Zeit um 4500 bzw. 3000 vor Christus stammen und damit viel &auml;lter als die Statuen von Santari sind. Sie sind in mehreren pr&auml;zisen Reihen von Nord nach S&uuml;d angelegt &#8211; wer durch die verwitterten, von gelben, gr&uuml;nem und grauem Moos bewachsenen&nbsp;Monolithe wandert, k&ouml;nnte hier eine steinzeitliche Sonnenuhr oder eine astronomische Messstation vermuten. Diese Theorie konnten Forscher bisher jedoch weder belegen noch verwerfen. Das dritte arch&auml;ologische Highlight von Cauria ist der Steintisch Fontanaccia. Er steht einsam auf der Hochebene und ist schon von weitem zu erkennen. Allein die Deckenplatte des eindrucksvollen Steinmonuments wiegt mehr als drei Tonnen, der Grabraum ist mehr als vier Quadratmeter gro&szlig;. Fontanaccia z&auml;hlt zu den sch&ouml;nsten und am besten erhaltenen Zeugnissen der Megalithkultur auf Korsika. Wer hier begraben wurde, musste von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r die vorzeitlichen Korsen sein. Mehr wei&szlig; man &uuml;ber das Grab aus riesigen Granitplatten nicht, deshalb ranken sich viele Geschichten und Legenden darum. Die Bauern der Gegend, die Fontanaccia einst als Unterschlupf bei Sturm und Regen nutzten, nannten Fontanaccia auch A Stazzona di u Diavulu &ndash; Die Schmiede des Teufels. Die Fundst&auml;tten von Cauria wurden in den 1860-er Jahren erstmals ausgegraben und sind seither Wind und Wetter ausgesetzt. Pl&auml;ne sehen deswegen vor, die langsam verwitternden Menhire ins Museum nach Sart&eacute;ne zu schaffen und an ihrem Fundort originalgetreue Kopien zu errichten.&nbsp;Die Fundst&auml;tten liegen s&uuml;dlich von Sart&eacute;ne in einer kaum besiedelten Ecke Korsikas und sind von der Nationalstra&szlig;e N196 von Bonifacio nach Sart&eacute;ne&nbsp;ausgeschildert. 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Das dritte arch&auml;ologische Highlight von Cauria ist der Steintisch Fontanaccia. Er steht einsam auf der Hochebene und ist schon von weitem zu erkennen. Allein die Deckenplatte des eindrucksvollen Steinmonuments wiegt mehr als drei Tonnen, der Grabraum ist mehr als vier Quadratmeter gro&szlig;. Fontanaccia z&auml;hlt zu den sch&ouml;nsten und am besten erhaltenen Zeugnissen der Megalithkultur auf Korsika. Wer hier begraben wurde, musste von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r die vorzeitlichen Korsen sein. Mehr wei&szlig; man &uuml;ber das Grab aus riesigen Granitplatten nicht, deshalb ranken sich viele Geschichten und Legenden darum. Die Bauern der Gegend, die Fontanaccia einst als Unterschlupf bei Sturm und Regen nutzten, nannten Fontanaccia auch A Stazzona di u Diavulu &ndash; Die Schmiede des Teufels. Die Fundst&auml;tten von Cauria wurden in den 1860-er Jahren erstmals ausgegraben und sind seither Wind und Wetter ausgesetzt. Pl&auml;ne sehen deswegen vor, die langsam verwitternden Menhire ins Museum nach Sart&eacute;ne zu schaffen und an ihrem Fundort originalgetreue Kopien zu errichten.&nbsp;Die Fundst&auml;tten liegen s&uuml;dlich von Sart&eacute;ne in einer kaum besiedelten Ecke Korsikas und sind von der Nationalstra&szlig;e N196 von Bonifacio nach Sart&eacute;ne&nbsp;ausgeschildert. 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