{"version":"1.1","schema_version":"1.1.0","plugin_version":"1.1.2","url":"https://korsika.fr/sartene-plage-de-roccapina-propriano-sudwesten-korsika/","llm_html_url":"https://korsika.fr/sartene-plage-de-roccapina-propriano-sudwesten-korsika/llm","llm_json_url":"https://korsika.fr/sartene-plage-de-roccapina-propriano-sudwesten-korsika/llm.json","manifest_url":"https://korsika.fr/llm-endpoints-manifest.json","language":"de","locale":"de_DE","title":"Sartene plage de roccapina propriano sudwesten korsika","site":{"name":"Korsika.fr - Reisemagazin und Korsika-Portal für den perfekten Urlaub auf der Insel der Schönheit","url":"https://korsika.fr/"},"author":{"id":0,"name":"","url":"https://korsika.fr/author/"},"published_at":"2021-01-19T16:52:56+00:00","modified_at":"2026-05-01T15:43:33+00:00","word_count":677,"reading_time_seconds":204,"summary":"Sartène ist eine Kleinstadt mit knapp 3.500 Einwohnern im Südwesten der Insel. 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Sie zählt dank ihres mehr als 22 Tausend Hektar großen Gemeindegebiets und seiner 33 Kilometer Küstenlinie, die von Roccapina bis vor Campomoro reicht, zu den zehn größten Gemeinden Frankreichs. Traumhafte Badestrände wie der Plage von Roccapina oder Cala Barbaria gehören ebenso zur Commune de Sartène wie endlos weite Weingärten bei Ortolo, riesige, dichte Maquis-Wälder im Avena-Tal, das kleine Fischerdorf Tizzano oder die karge Hochebene von Cauria. Letztere ist dank der Menhir-Reihen von Rinaiu (Renaghju) und Stantari und dem neolithischen Steintisch von Fontanaccia ein riesiges frühgeschichtliches Freiluftmuseum. \nWer sich Sartène vom Süden aus nähert, dem erklärt sich der Beiname der Stadt, „Sarténe, le balcone du Valinco“: In einer traumhaften Panoramalage liegt das kleine Granitstädtchen hoch über dem breiten, fruchtbaren Rizzanese-Tal und genießt einen einmaligen Blick auf die Bucht von Valinco und Propriano. Hinter Sartène liegt der spitze Bergkamm von Alta Rocca. \nDie mittelalterliche Altstadt von Sartène wurde Mitte des 16. Jahrhunderts von der genuesischen Besatzungsmacht auf dem Felsvorsprung U Pitraghju erbaut und mit dicken Verteidigungswällen gesichert. Die Trutzburg von Sartène, auf korsisch schlicht Sarté genannt, sollte den Einwohner der Umgebung Deckung vor den Sarazenen bieten, die im Mittelalter die korsischen Küsten unsicher machten. 1583 wurde sie aber von den Truppen des Korsaren-Admirals Turgut Reis eingenommen und 400 Bewohner in die Sklaverei nach Algerien entführt. \nDer französische Schriftsteller Prosper Mérimée, auf der Insel vor allem für seine Korsika-Novelle „Colomba“ bekannt, bezeichnete Sartène als „plus corse des villes corses“, als „die korsischste aller korsischen Städte“: Ein Zitat, das sich die Sartenais heute gerne auf das Ortsschild schreiben und das so einiges über die jüngere Geschichte der Kleinstadt aussagt. Sartène galt im 19. Jahrhundert als Hochburg des korsischen Banditentums und der Blutrache, der Vendetta – einer Form generationenübergreifender Selbstjustiz, die sich auf Korsika und gerade in der Kleinstadt im Südwesten der Insel besonders lange hielt. Bis 1834 waren in Sartène ganze Stadtviertel miteinander verfeindet.\nWer heute aufmerksam durch die engen Gassen der Kleinstadt schlendert, kann noch ein wenig von der ehemaligen Feindseligkeit und Verschlossenheit der Sartenais spüren. Geschlossene Fensterläden, gepflegte, aber anonym und kühl wirkende Granitsteinhäuser, die noch so manches Geheimnis zu bergen scheinen, stehen in dem Stadtviertel Sant’Anna im Südosten der Kleinstadt dicht an dicht und strahlen eine eigentümliche Stimmung aus. Wer freilich Banditenfratzen, willkürliche Selbstjustiz oder Familienfehden auf offener Straße erwartet, der kann nur enttäuscht werden. Heute sind die Sartenais geschäftstüchtig und schlagen gerne Kapital aus ihrem Image als „korsischste aller korsischen Städte“ und als einstiges Zentrum der Blutrache. Im ältesten Stadtteil von Sartène, dem Quartier Borgo, hinter der zentralen Place de La Liberation gelegen, findet man neben liebevoll renovierten mittelalterlichen Gebäuden und engen Gassen allerlei Andenkenläden, Spezialitätengeschäfte und kleine Restaurants. Auf der Place de La Liberation, von den Einheimischen auch Place Porta genannt, herrscht das ganze Jahr über geschäftiges Treiben: Hier treffen sich die Sartenais, Korsen wie Einwanderer aus Nordafrika sowie Urlauber aus aller Herren Länder in den zahlreichen Straßencafes, auf der Panoramaterrasse rund um das Kriegerdenkmal sowie auf der Freitreppe vor der kleinen Granitsteinkirche. \nDiese Kirche, Sainte Marie, ist auch Dreh- und Angelpunkt der wichtigsten religiösen Feier von Sartène: Der alljährlichen Karfreitagsprozession Catenacciu.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n&nbsp;\n\n\n\t\t\n    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n                    \n                    \n                    \n                    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n                    \n\n                \n                \n\n\n                    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\t\t\t\tSehensw&uuml;rdigkeiten\n\t\t\t\n\n\n    \n  \n\n    Das archäologische Ausgrabungsgebiet von Cauria\n  \n\nWuchtige Dolmen und trutzige Menhire\n\n\n\n\n\n    \n  \n\n    Die Menhire und Torre von Filitosa\n  \n\nKorsikas steinernes Erbe an der Südwestküste \n\n\n\n\n    \n  \n\n    Musée de la préhistoire\n  \n\nPrähistorisches Museum in Sartène\n\n\n\n\n    \n  \n\n    Museum A Casa di Roccapina\n  \n\nKleines Museum am Aussichtspunkt von Roccapina\n\n\n\n\n\t\t\t\t\tmehr lesen \n\t\t\t\t\n\n\n    \n \n\n    \n  \n\n    \n\n\n      \n\n      \n\n    \n\n\n        \n\n        \t\nHotel Acqua Dolce\nEccica Suarella\nSüdwestküste\nab 51 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n\n        \n\n        \t\nCasa Lysandra\nSerra di Ferro\nSüdwestküste\nab 55 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nHotel Les Eucalyptus\nPorto Pollo\nSüdwestküste\nab 79 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nDomaine Arcobiato\nOlmeto Plage\nSüdwestküste\nab 136 Euro pro Tag","paragraphs":["Sartène ist eine Kleinstadt mit knapp 3.500 Einwohnern im Südwesten der Insel. Sie zählt dank ihres mehr als 22 Tausend Hektar großen Gemeindegebiets und seiner 33 Kilometer Küstenlinie, die von Roccapina bis vor Campomoro reicht, zu den zehn größten Gemeinden Frankreichs. Traumhafte Badestrände wie der Plage von Roccapina oder Cala Barbaria gehören ebenso zur Commune de Sartène wie endlos weite Weingärten bei Ortolo, riesige, dichte Maquis-Wälder im Avena-Tal, das kleine Fischerdorf Tizzano oder die karge Hochebene von Cauria. Letztere ist dank der Menhir-Reihen von Rinaiu (Renaghju) und Stantari und dem neolithischen Steintisch von Fontanaccia ein riesiges frühgeschichtliches Freiluftmuseum. \nWer sich Sartène vom Süden aus nähert, dem erklärt sich der Beiname der Stadt, „Sarténe, le balcone du Valinco“: In einer traumhaften Panoramalage liegt das kleine Granitstädtchen hoch über dem breiten, fruchtbaren Rizzanese-Tal und genießt einen einmaligen Blick auf die Bucht von Valinco und Propriano. Hinter Sartène liegt der spitze Bergkamm von Alta Rocca. \nDie mittelalterliche Altstadt von Sartène wurde Mitte des 16. Jahrhunderts von der genuesischen Besatzungsmacht auf dem Felsvorsprung U Pitraghju erbaut und mit dicken Verteidigungswällen gesichert. Die Trutzburg von Sartène, auf korsisch schlicht Sarté genannt, sollte den Einwohner der Umgebung Deckung vor den Sarazenen bieten, die im Mittelalter die korsischen Küsten unsicher machten. 1583 wurde sie aber von den Truppen des Korsaren-Admirals Turgut Reis eingenommen und 400 Bewohner in die Sklaverei nach Algerien entführt. \nDer französische Schriftsteller Prosper Mérimée, auf der Insel vor allem für seine Korsika-Novelle „Colomba“ bekannt, bezeichnete Sartène als „plus corse des villes corses“, als „die korsischste aller korsischen Städte“: Ein Zitat, das sich die Sartenais heute gerne auf das Ortsschild schreiben und das so einiges über die jüngere Geschichte der Kleinstadt aussagt. Sartène galt im 19. Jahrhundert als Hochburg des korsischen Banditentums und der Blutrache, der Vendetta – einer Form generationenübergreifender Selbstjustiz, die sich auf Korsika und gerade in der Kleinstadt im Südwesten der Insel besonders lange hielt. Bis 1834 waren in Sartène ganze Stadtviertel miteinander verfeindet.\nWer heute aufmerksam durch die engen Gassen der Kleinstadt schlendert, kann noch ein wenig von der ehemaligen Feindseligkeit und Verschlossenheit der Sartenais spüren. Geschlossene Fensterläden, gepflegte, aber anonym und kühl wirkende Granitsteinhäuser, die noch so manches Geheimnis zu bergen scheinen, stehen in dem Stadtviertel Sant’Anna im Südosten der Kleinstadt dicht an dicht und strahlen eine eigentümliche Stimmung aus. Wer freilich Banditenfratzen, willkürliche Selbstjustiz oder Familienfehden auf offener Straße erwartet, der kann nur enttäuscht werden. Heute sind die Sartenais geschäftstüchtig und schlagen gerne Kapital aus ihrem Image als „korsischste aller korsischen Städte“ und als einstiges Zentrum der Blutrache. Im ältesten Stadtteil von Sartène, dem Quartier Borgo, hinter der zentralen Place de La Liberation gelegen, findet man neben liebevoll renovierten mittelalterlichen Gebäuden und engen Gassen allerlei Andenkenläden, Spezialitätengeschäfte und kleine Restaurants. Auf der Place de La Liberation, von den Einheimischen auch Place Porta genannt, herrscht das ganze Jahr über geschäftiges Treiben: Hier treffen sich die Sartenais, Korsen wie Einwanderer aus Nordafrika sowie Urlauber aus aller Herren Länder in den zahlreichen Straßencafes, auf der Panoramaterrasse rund um das Kriegerdenkmal sowie auf der Freitreppe vor der kleinen Granitsteinkirche. \nDiese Kirche, Sainte Marie, ist auch Dreh- und Angelpunkt der wichtigsten religiösen Feier von Sartène: Der alljährlichen Karfreitagsprozession Catenacciu.","&nbsp;","Sehensw&uuml;rdigkeiten","Das archäologische Ausgrabungsgebiet von Cauria","Wuchtige Dolmen und trutzige Menhire","Die Menhire und Torre von Filitosa","Korsikas steinernes Erbe an der Südwestküste ","Musée de la préhistoire","Prähistorisches Museum in Sartène","Museum A Casa di Roccapina","Kleines Museum am Aussichtspunkt von Roccapina","mehr lesen","Hotel Acqua Dolce\nEccica Suarella\nSüdwestküste\nab 51 Euro pro Tag","Casa Lysandra\nSerra di Ferro\nSüdwestküste\nab 55 Euro pro Tag","Hotel Les Eucalyptus\nPorto Pollo\nSüdwestküste\nab 79 Euro pro Tag","Domaine Arcobiato\nOlmeto Plage\nSüdwestküste\nab 136 Euro pro Tag"],"content_blocks":[{"id":"text-1","type":"text","heading":"","plain_text":"Sartène ist eine Kleinstadt mit knapp 3.500 Einwohnern im Südwesten der Insel. 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Hinter Sartène liegt der spitze Bergkamm von Alta Rocca. \nDie mittelalterliche Altstadt von Sartène wurde Mitte des 16. Jahrhunderts von der genuesischen Besatzungsmacht auf dem Felsvorsprung U Pitraghju erbaut und mit dicken Verteidigungswällen gesichert. Die Trutzburg von Sartène, auf korsisch schlicht Sarté genannt, sollte den Einwohner der Umgebung Deckung vor den Sarazenen bieten, die im Mittelalter die korsischen Küsten unsicher machten. 1583 wurde sie aber von den Truppen des Korsaren-Admirals Turgut Reis eingenommen und 400 Bewohner in die Sklaverei nach Algerien entführt. \nDer französische Schriftsteller Prosper Mérimée, auf der Insel vor allem für seine Korsika-Novelle „Colomba“ bekannt, bezeichnete Sartène als „plus corse des villes corses“, als „die korsischste aller korsischen Städte“: Ein Zitat, das sich die Sartenais heute gerne auf das Ortsschild schreiben und das so einiges über die jüngere Geschichte der Kleinstadt aussagt. Sartène galt im 19. Jahrhundert als Hochburg des korsischen Banditentums und der Blutrache, der Vendetta – einer Form generationenübergreifender Selbstjustiz, die sich auf Korsika und gerade in der Kleinstadt im Südwesten der Insel besonders lange hielt. Bis 1834 waren in Sartène ganze Stadtviertel miteinander verfeindet.\nWer heute aufmerksam durch die engen Gassen der Kleinstadt schlendert, kann noch ein wenig von der ehemaligen Feindseligkeit und Verschlossenheit der Sartenais spüren. Geschlossene Fensterläden, gepflegte, aber anonym und kühl wirkende Granitsteinhäuser, die noch so manches Geheimnis zu bergen scheinen, stehen in dem Stadtviertel Sant’Anna im Südosten der Kleinstadt dicht an dicht und strahlen eine eigentümliche Stimmung aus. Wer freilich Banditenfratzen, willkürliche Selbstjustiz oder Familienfehden auf offener Straße erwartet, der kann nur enttäuscht werden. Heute sind die Sartenais geschäftstüchtig und schlagen gerne Kapital aus ihrem Image als „korsischste aller korsischen Städte“ und als einstiges Zentrum der Blutrache. Im ältesten Stadtteil von Sartène, dem Quartier Borgo, hinter der zentralen Place de La Liberation gelegen, findet man neben liebevoll renovierten mittelalterlichen Gebäuden und engen Gassen allerlei Andenkenläden, Spezialitätengeschäfte und kleine Restaurants. Auf der Place de La Liberation, von den Einheimischen auch Place Porta genannt, herrscht das ganze Jahr über geschäftiges Treiben: Hier treffen sich die Sartenais, Korsen wie Einwanderer aus Nordafrika sowie Urlauber aus aller Herren Länder in den zahlreichen Straßencafes, auf der Panoramaterrasse rund um das Kriegerdenkmal sowie auf der Freitreppe vor der kleinen Granitsteinkirche. \nDiese Kirche, Sainte Marie, ist auch Dreh- und Angelpunkt der wichtigsten religiösen Feier von Sartène: Der alljährlichen Karfreitagsprozession Catenacciu.","html":"<p>Sartène ist eine Kleinstadt mit knapp 3.500 Einwohnern im Südwesten der Insel. Sie zählt dank ihres mehr als 22 Tausend Hektar großen Gemeindegebiets und seiner 33 Kilometer Küstenlinie, die von Roccapina bis vor Campomoro reicht, zu den zehn größten Gemeinden Frankreichs. Traumhafte Badestrände wie der Plage von Roccapina oder Cala Barbaria gehören ebenso zur Commune de Sartène wie endlos weite Weingärten bei Ortolo, riesige, dichte Maquis-Wälder im Avena-Tal, das kleine Fischerdorf Tizzano oder die karge Hochebene von Cauria. Letztere ist dank der Menhir-Reihen von Rinaiu (Renaghju) und Stantari und dem neolithischen Steintisch von Fontanaccia ein riesiges frühgeschichtliches Freiluftmuseum. \nWer sich Sartène vom Süden aus nähert, dem erklärt sich der Beiname der Stadt, „Sarténe, le balcone du Valinco“: In einer traumhaften Panoramalage liegt das kleine Granitstädtchen hoch über dem breiten, fruchtbaren Rizzanese-Tal und genießt einen einmaligen Blick auf die Bucht von Valinco und Propriano. Hinter Sartène liegt der spitze Bergkamm von Alta Rocca. \nDie mittelalterliche Altstadt von Sartène wurde Mitte des 16. Jahrhunderts von der genuesischen Besatzungsmacht auf dem Felsvorsprung U Pitraghju erbaut und mit dicken Verteidigungswällen gesichert. Die Trutzburg von Sartène, auf korsisch schlicht Sarté genannt, sollte den Einwohner der Umgebung Deckung vor den Sarazenen bieten, die im Mittelalter die korsischen Küsten unsicher machten. 1583 wurde sie aber von den Truppen des Korsaren-Admirals Turgut Reis eingenommen und 400 Bewohner in die Sklaverei nach Algerien entführt. \nDer französische Schriftsteller Prosper Mérimée, auf der Insel vor allem für seine Korsika-Novelle „Colomba“ bekannt, bezeichnete Sartène als „plus corse des villes corses“, als „die korsischste aller korsischen Städte“: Ein Zitat, das sich die Sartenais heute gerne auf das Ortsschild schreiben und das so einiges über die jüngere Geschichte der Kleinstadt aussagt. Sartène galt im 19. Jahrhundert als Hochburg des korsischen Banditentums und der Blutrache, der Vendetta – einer Form generationenübergreifender Selbstjustiz, die sich auf Korsika und gerade in der Kleinstadt im Südwesten der Insel besonders lange hielt. Bis 1834 waren in Sartène ganze Stadtviertel miteinander verfeindet.\nWer heute aufmerksam durch die engen Gassen der Kleinstadt schlendert, kann noch ein wenig von der ehemaligen Feindseligkeit und Verschlossenheit der Sartenais spüren. Geschlossene Fensterläden, gepflegte, aber anonym und kühl wirkende Granitsteinhäuser, die noch so manches Geheimnis zu bergen scheinen, stehen in dem Stadtviertel Sant’Anna im Südosten der Kleinstadt dicht an dicht und strahlen eine eigentümliche Stimmung aus. Wer freilich Banditenfratzen, willkürliche Selbstjustiz oder Familienfehden auf offener Straße erwartet, der kann nur enttäuscht werden. Heute sind die Sartenais geschäftstüchtig und schlagen gerne Kapital aus ihrem Image als „korsischste aller korsischen Städte“ und als einstiges Zentrum der Blutrache. Im ältesten Stadtteil von Sartène, dem Quartier Borgo, hinter der zentralen Place de La Liberation gelegen, findet man neben liebevoll renovierten mittelalterlichen Gebäuden und engen Gassen allerlei Andenkenläden, Spezialitätengeschäfte und kleine Restaurants. Auf der Place de La Liberation, von den Einheimischen auch Place Porta genannt, herrscht das ganze Jahr über geschäftiges Treiben: Hier treffen sich die Sartenais, Korsen wie Einwanderer aus Nordafrika sowie Urlauber aus aller Herren Länder in den zahlreichen Straßencafes, auf der Panoramaterrasse rund um das Kriegerdenkmal sowie auf der Freitreppe vor der kleinen Granitsteinkirche. \nDiese Kirche, Sainte Marie, ist auch Dreh- und Angelpunkt der wichtigsten religiösen Feier von Sartène: Der alljährlichen Karfreitagsprozession Catenacciu.</p>"},{"id":"text-2","type":"text","heading":"","plain_text":"&nbsp;","html":"<p>&nbsp;</p>"},{"id":"text-3","type":"text","heading":"","plain_text":"Sehensw&uuml;rdigkeiten","html":"<p>Sehensw&uuml;rdigkeiten</p>"},{"id":"text-4","type":"text","heading":"","plain_text":"Das archäologische Ausgrabungsgebiet von Cauria","html":"<p>Das archäologische Ausgrabungsgebiet von Cauria</p>"},{"id":"text-5","type":"text","heading":"","plain_text":"Wuchtige Dolmen und trutzige Menhire","html":"<p>Wuchtige Dolmen und trutzige Menhire</p>"},{"id":"text-6","type":"text","heading":"","plain_text":"Die Menhire und Torre von Filitosa","html":"<p>Die Menhire und Torre von Filitosa</p>"},{"id":"text-7","type":"text","heading":"","plain_text":"Korsikas steinernes Erbe an der Südwestküste ","html":"<p>Korsikas steinernes Erbe an der Südwestküste </p>"},{"id":"text-8","type":"text","heading":"","plain_text":"Musée de la préhistoire","html":"<p>Musée de la préhistoire</p>"},{"id":"text-9","type":"text","heading":"","plain_text":"Prähistorisches Museum in Sartène","html":"<p>Prähistorisches Museum in Sartène</p>"},{"id":"text-10","type":"text","heading":"","plain_text":"Museum A Casa di Roccapina","html":"<p>Museum A Casa di Roccapina</p>"},{"id":"text-11","type":"text","heading":"","plain_text":"Kleines Museum am Aussichtspunkt von Roccapina","html":"<p>Kleines Museum am Aussichtspunkt von Roccapina</p>"},{"id":"text-12","type":"text","heading":"","plain_text":"mehr lesen","html":"<p>mehr lesen</p>"},{"id":"text-13","type":"text","heading":"","plain_text":"Hotel Acqua Dolce\nEccica Suarella\nSüdwestküste\nab 51 Euro pro Tag","html":"<p>Hotel Acqua Dolce\nEccica Suarella\nSüdwestküste\nab 51 Euro pro Tag</p>"},{"id":"text-14","type":"text","heading":"","plain_text":"Casa Lysandra\nSerra di Ferro\nSüdwestküste\nab 55 Euro pro Tag","html":"<p>Casa Lysandra\nSerra di Ferro\nSüdwestküste\nab 55 Euro pro Tag</p>"},{"id":"text-15","type":"text","heading":"","plain_text":"Hotel Les Eucalyptus\nPorto Pollo\nSüdwestküste\nab 79 Euro pro Tag","html":"<p>Hotel Les Eucalyptus\nPorto Pollo\nSüdwestküste\nab 79 Euro pro Tag</p>"},{"id":"text-16","type":"text","heading":"","plain_text":"Domaine Arcobiato\nOlmeto Plage\nSüdwestküste\nab 136 Euro pro Tag","html":"<p>Domaine Arcobiato\nOlmeto Plage\nSüdwestküste\nab 136 Euro pro Tag</p>"}],"sections":[{"id":"text-1","heading":"Text","content":"Sartène ist eine Kleinstadt mit knapp 3.500 Einwohnern im Südwesten der Insel. 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Hinter Sartène liegt der spitze Bergkamm von Alta Rocca. \nDie mittelalterliche Altstadt von Sartène wurde Mitte des 16. Jahrhunderts von der genuesischen Besatzungsmacht auf dem Felsvorsprung U Pitraghju erbaut und mit dicken Verteidigungswällen gesichert. Die Trutzburg von Sartène, auf korsisch schlicht Sarté genannt, sollte den Einwohner der Umgebung Deckung vor den Sarazenen bieten, die im Mittelalter die korsischen Küsten unsicher machten. 1583 wurde sie aber von den Truppen des Korsaren-Admirals Turgut Reis eingenommen und 400 Bewohner in die Sklaverei nach Algerien entführt. \nDer französische Schriftsteller Prosper Mérimée, auf der Insel vor allem für seine Korsika-Novelle „Colomba“ bekannt, bezeichnete Sartène als „plus corse des villes corses“, als „die korsischste aller korsischen Städte“: Ein Zitat, das sich die Sartenais heute gerne auf das Ortsschild schreiben und das so einiges über die jüngere Geschichte der Kleinstadt aussagt. Sartène galt im 19. 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Heute sind die Sartenais geschäftstüchtig und schlagen gerne Kapital aus ihrem Image als „korsischste aller korsischen Städte“ und als einstiges Zentrum der Blutrache. Im ältesten Stadtteil von Sartène, dem Quartier Borgo, hinter der zentralen Place de La Liberation gelegen, findet man neben liebevoll renovierten mittelalterlichen Gebäuden und engen Gassen allerlei Andenkenläden, Spezialitätengeschäfte und kleine Restaurants. Auf der Place de La Liberation, von den Einheimischen auch Place Porta genannt, herrscht das ganze Jahr über geschäftiges Treiben: Hier treffen sich die Sartenais, Korsen wie Einwanderer aus Nordafrika sowie Urlauber aus aller Herren Länder in den zahlreichen Straßencafes, auf der Panoramaterrasse rund um das Kriegerdenkmal sowie auf der Freitreppe vor der kleinen Granitsteinkirche. \nDiese Kirche, Sainte Marie, ist auch Dreh- und Angelpunkt der wichtigsten religiösen Feier von Sartène: Der alljährlichen Karfreitagsprozession Catenacciu."},{"id":"text-2","heading":"Text","content":"&nbsp;"},{"id":"text-3","heading":"Text","content":"Sehensw&uuml;rdigkeiten"},{"id":"text-4","heading":"Text","content":"Das archäologische Ausgrabungsgebiet von Cauria"},{"id":"text-5","heading":"Text","content":"Wuchtige Dolmen und trutzige Menhire"},{"id":"text-6","heading":"Text","content":"Die Menhire und Torre von Filitosa"},{"id":"text-7","heading":"Text","content":"Korsikas steinernes Erbe an der Südwestküste "},{"id":"text-8","heading":"Text","content":"Musée de la préhistoire"},{"id":"text-9","heading":"Text","content":"Prähistorisches Museum in Sartène"},{"id":"text-10","heading":"Text","content":"Museum A Casa di Roccapina"},{"id":"text-11","heading":"Text","content":"Kleines Museum am Aussichtspunkt von Roccapina"},{"id":"text-12","heading":"Text","content":"mehr lesen"},{"id":"text-13","heading":"Text","content":"Hotel Acqua Dolce\nEccica Suarella\nSüdwestküste\nab 51 Euro pro Tag"},{"id":"text-14","heading":"Text","content":"Casa Lysandra\nSerra di Ferro\nSüdwestküste\nab 55 Euro pro Tag"},{"id":"text-15","heading":"Text","content":"Hotel Les Eucalyptus\nPorto Pollo\nSüdwestküste\nab 79 Euro pro Tag"},{"id":"text-16","heading":"Text","content":"Domaine Arcobiato\nOlmeto Plage\nSüdwestküste\nab 136 Euro pro Tag"}],"media":{"primary_image":""},"relations":[{"rel":"canonical","href":"https://korsika.fr/sartene-plage-de-roccapina-propriano-sudwesten-korsika/"},{"rel":"alternate","href":"https://korsika.fr/sartene-plage-de-roccapina-propriano-sudwesten-korsika/llm","type":"text/html"},{"rel":"alternate","href":"https://korsika.fr/sartene-plage-de-roccapina-propriano-sudwesten-korsika/llm.json","type":"application/json"},{"rel":"llm-manifest","href":"https://korsika.fr/llm-endpoints-manifest.json","type":"application/json"}],"http_headers":{"X-LLM-Friendly":"1","X-LLM-Schema":"1.1.0","Content-Security-Policy":"default-src 'none'; img-src * data:; style-src 'unsafe-inline'"},"license":"CC BY-ND 4.0","attribution_required":true,"allow_cors":false}