{"version":"1.1","schema_version":"1.1.0","plugin_version":"1.1.2","url":"https://korsika.fr/wandern-zum-capo-di-pertusato-bonifacio-kreidefelsen-grain-de-sable/","llm_html_url":"https://korsika.fr/wandern-zum-capo-di-pertusato-bonifacio-kreidefelsen-grain-de-sable/llm","llm_json_url":"https://korsika.fr/wandern-zum-capo-di-pertusato-bonifacio-kreidefelsen-grain-de-sable/llm.json","manifest_url":"https://korsika.fr/llm-endpoints-manifest.json","language":"de","locale":"de_DE","title":"Wandern zum capo di pertusato bonifacio kreidefelsen grain de sable","site":{"name":"Korsika.fr - Reisemagazin und Korsika-Portal für den perfekten Urlaub auf der Insel der Schönheit","url":"https://korsika.fr/"},"author":{"id":0,"name":"","url":"https://korsika.fr/author/"},"published_at":"2021-01-19T16:53:57+00:00","modified_at":"2026-05-01T15:39:27+00:00","word_count":563,"reading_time_seconds":169,"summary":"Vom lebendigen Bonifacio aus geht es auf kaum zu verfehlenden, ausgewaschenen Pfaden in die Einsamkeit der Kalkfelsen im Süden der Insel. Ein toller Ort zum Durchatmen! 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Ein toller Ort zum Durchatmen!\nDuftende Maquis aus knorrigem Ginster, herb duftender Immortelle und buschigen Mastixsträuchern trotzt hier seit Jahrhunderten Wind und Wetter &#8211; denn die Bouches de Bonifacio, die gefährliche Meerenge zwischen Korsika und die italienischen Schwesterinsel Sardinien, kann friedlich und ruhig, aber auch windig, ruppig und ungezähmt sein.\nWie sehr das Meer an den Kreidefelsen von Bonifacio nagt, kann man hier besonders eindrucksvoll sehen: Gefährlich hängen die mittelalterlichen Palais von Bonifacio über dem Meer, zahlreiche Klippen hat die See bereits unterspült. Der berühmteste davon ist der Fels Grain de Sable, der sich aus dem windumtosten Meer reckt.\nTolle Ausblicke auf Bonifacio und seine einmalige Küstenlandschaft begleiten uns auf der Wanderung zum südlichsten Punkt der Insel.\nEs geht zumeist an der Küste entlang, nur eine kurze Strecke führt an einer kaum befahrenen Straße entlang und ist bis hierher auch mit Kids zu meistern. Alte Verteidigungsanlagen und verfallenen Flugabwehrkanonen aus verschiedenen Kriegsepochen daran erinnern, dass die strategische Meerenge zwischen Sardinien und Korsika einst schwer umkämpft war. Die Wanderung von einer starken Stunde pro Strecke bis zum ersten Aussichtspunkt, der Signalstation Sémaphore de Pertusato. Sie ist militärisches Sperrgebiet und kann auch mit dem Auto erreicht werden.\nWer nach der Tour zur Signalstation noch Energie hat, sollte sich unbedingt auf den Weg zum alten Leuchtturm Phare de Pertusato machen. Der alte Leuchtturm von Pertusato schickt seit 1838 Nacht für Nacht seinen Lichtkegel über die Straße von Bonifacio &#8211; seit 1985 übrigens vollautomatisch. Hier, knapp hundert Meter über dem Meer, ist nicht nur das Inselarchipel von Lavezzi ganz nah, sondern auch Sardinien &#8211; gerademal zwölf Kilometer ist die Meerenge zwischen den beiden Mittelmeerinseln hier breit.\nAber auch ein Blick zurück lohnt sich: Besonders schön ist der Ausblick in den späten Nachmittagsstunden, denn dann zeichnet die untergehende Sonne die zackigen Konturen der südkorsischen Berge hinter Bonifacio in den Himmel.\n \nKurz vor dem Leuchtturm schlängelt sich ein schmaler Pfad durch die dichten Macchiabüsche bis zu dem wunderschönen kleinen Strand Plage de Saint-Antoine am südlichsten Punkt der Insel.\n \n\n\n\n\n\n\n\nIn Bonifacio startet der atemberaubende Spaziergang entlang an Korsikas wohl spektakulärster Steilküste. Startpunkt der Wanderung ist die Aussichtsplattform oberhalb der Treppe von Montée Rastello, die vom Hafen und der Unterstadt zur Oberstadt Haut Ville führt. Wer von der Oberstadt aus kommt, verlässt die Stadtmauern über das alte Stadttor Porte de Gênes.\nBadesachen nicht vergessen, denn am Ende der Wanderung wartet der Strand von Saint-Antoine!\n\n\n\n\n\n&nbsp;\n\n\t\t\n    \n\n\n\n&nbsp;\n\n\n                \n                    FRANCE CORSE BONIFACIO randonn&eacute;e Un Jour Une Rando\n                    \n                \n            \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n                    \n                    \n                    \n                    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n                    \n\n                \n                \n\n\n                    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\t\t\t\tSport\n\t\t\t\n\n\n    \n  \n\n    Baie de Figari\n  \n\nKorsikas Surfspot par excellence\n\n\n\n\n    \n  \n\n    Wandertour Roccapina – Plage d&#8217;Erbaju\n  \n\nKleine (Bade-)Runde um den berühmten Felslöwen von Roccapina\n\n\n\n\n    \n  \n\n    Figari &#8211; Sentier Littoral\n  \n\nWilde Tiere am Küstenweg\n\n\n\n\n\t\t\t\t\tmehr lesen \n\t\t\t\t\n\n\n    \n \n\n    \n  \n\n    \n\n\n      \n\n      \n\n    \n\n\n        \n\n        \t\nHotel U Libecciu\nPianottoli-Caldarello\nSüdküste\nab 127 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nResidence Maora Village\nBonifacio\nSüdküste\nab 86 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nHotel Santateresa\nBonifacio\n\nSüdküste\nab 135 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n        \n\n        \t\nResidence Sapa di Cala\nBonifacio\nSüdküste\nab 56 Euro pro Tag \n          \n        \n\n\n    \n\n\n      \n      \n\n\n            \n        \n\n      \n    \n\n    \n\n      \n\n\n    \n    \n\n    \n    \n    \n    \n    \n    \n    \n    \n  \n  \n\n\n\n\t\t\t\tWanderrouten Korsika\n\t\t\t\n\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\n    Wandertour Roccapina – Plage d'Erbaju\n  \n\nKleine (Bade-)Runde um den berühmten Felslöwen von Roccapina\n\n\n\n\n    Figari - Sentier Littoral\n  \n\nWilde Tiere am Küstenweg\n\n\n\n\n\t\t\t\t\tmehr lesen","paragraphs":["Vom lebendigen Bonifacio aus geht es auf kaum zu verfehlenden, ausgewaschenen Pfaden in die Einsamkeit der Kalkfelsen im Süden der Insel. Ein toller Ort zum Durchatmen!\nDuftende Maquis aus knorrigem Ginster, herb duftender Immortelle und buschigen Mastixsträuchern trotzt hier seit Jahrhunderten Wind und Wetter &#8211; denn die Bouches de Bonifacio, die gefährliche Meerenge zwischen Korsika und die italienischen Schwesterinsel Sardinien, kann friedlich und ruhig, aber auch windig, ruppig und ungezähmt sein.\nWie sehr das Meer an den Kreidefelsen von Bonifacio nagt, kann man hier besonders eindrucksvoll sehen: Gefährlich hängen die mittelalterlichen Palais von Bonifacio über dem Meer, zahlreiche Klippen hat die See bereits unterspült. Der berühmteste davon ist der Fels Grain de Sable, der sich aus dem windumtosten Meer reckt.\nTolle Ausblicke auf Bonifacio und seine einmalige Küstenlandschaft begleiten uns auf der Wanderung zum südlichsten Punkt der Insel.\nEs geht zumeist an der Küste entlang, nur eine kurze Strecke führt an einer kaum befahrenen Straße entlang und ist bis hierher auch mit Kids zu meistern. Alte Verteidigungsanlagen und verfallenen Flugabwehrkanonen aus verschiedenen Kriegsepochen daran erinnern, dass die strategische Meerenge zwischen Sardinien und Korsika einst schwer umkämpft war. Die Wanderung von einer starken Stunde pro Strecke bis zum ersten Aussichtspunkt, der Signalstation Sémaphore de Pertusato. Sie ist militärisches Sperrgebiet und kann auch mit dem Auto erreicht werden.\nWer nach der Tour zur Signalstation noch Energie hat, sollte sich unbedingt auf den Weg zum alten Leuchtturm Phare de Pertusato machen. Der alte Leuchtturm von Pertusato schickt seit 1838 Nacht für Nacht seinen Lichtkegel über die Straße von Bonifacio &#8211; seit 1985 übrigens vollautomatisch. Hier, knapp hundert Meter über dem Meer, ist nicht nur das Inselarchipel von Lavezzi ganz nah, sondern auch Sardinien &#8211; gerademal zwölf Kilometer ist die Meerenge zwischen den beiden Mittelmeerinseln hier breit.\nAber auch ein Blick zurück lohnt sich: Besonders schön ist der Ausblick in den späten Nachmittagsstunden, denn dann zeichnet die untergehende Sonne die zackigen Konturen der südkorsischen Berge hinter Bonifacio in den Himmel.\n \nKurz vor dem Leuchtturm schlängelt sich ein schmaler Pfad durch die dichten Macchiabüsche bis zu dem wunderschönen kleinen Strand Plage de Saint-Antoine am südlichsten Punkt der Insel.\n ","In Bonifacio startet der atemberaubende Spaziergang entlang an Korsikas wohl spektakulärster Steilküste. Startpunkt der Wanderung ist die Aussichtsplattform oberhalb der Treppe von Montée Rastello, die vom Hafen und der Unterstadt zur Oberstadt Haut Ville führt. 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Alte Verteidigungsanlagen und verfallenen Flugabwehrkanonen aus verschiedenen Kriegsepochen daran erinnern, dass die strategische Meerenge zwischen Sardinien und Korsika einst schwer umkämpft war. Die Wanderung von einer starken Stunde pro Strecke bis zum ersten Aussichtspunkt, der Signalstation Sémaphore de Pertusato. Sie ist militärisches Sperrgebiet und kann auch mit dem Auto erreicht werden.\nWer nach der Tour zur Signalstation noch Energie hat, sollte sich unbedingt auf den Weg zum alten Leuchtturm Phare de Pertusato machen. Der alte Leuchtturm von Pertusato schickt seit 1838 Nacht für Nacht seinen Lichtkegel über die Straße von Bonifacio &#8211; seit 1985 übrigens vollautomatisch. Hier, knapp hundert Meter über dem Meer, ist nicht nur das Inselarchipel von Lavezzi ganz nah, sondern auch Sardinien &#8211; gerademal zwölf Kilometer ist die Meerenge zwischen den beiden Mittelmeerinseln hier breit.\nAber auch ein Blick zurück lohnt sich: Besonders schön ist der Ausblick in den späten Nachmittagsstunden, denn dann zeichnet die untergehende Sonne die zackigen Konturen der südkorsischen Berge hinter Bonifacio in den Himmel.\n \nKurz vor dem Leuchtturm schlängelt sich ein schmaler Pfad durch die dichten Macchiabüsche bis zu dem wunderschönen kleinen Strand Plage de Saint-Antoine am südlichsten Punkt der Insel.\n ","html":"<p>Vom lebendigen Bonifacio aus geht es auf kaum zu verfehlenden, ausgewaschenen Pfaden in die Einsamkeit der Kalkfelsen im Süden der Insel. 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Alte Verteidigungsanlagen und verfallenen Flugabwehrkanonen aus verschiedenen Kriegsepochen daran erinnern, dass die strategische Meerenge zwischen Sardinien und Korsika einst schwer umkämpft war. Die Wanderung von einer starken Stunde pro Strecke bis zum ersten Aussichtspunkt, der Signalstation Sémaphore de Pertusato. Sie ist militärisches Sperrgebiet und kann auch mit dem Auto erreicht werden.\nWer nach der Tour zur Signalstation noch Energie hat, sollte sich unbedingt auf den Weg zum alten Leuchtturm Phare de Pertusato machen. Der alte Leuchtturm von Pertusato schickt seit 1838 Nacht für Nacht seinen Lichtkegel über die Straße von Bonifacio &#8211; seit 1985 übrigens vollautomatisch. Hier, knapp hundert Meter über dem Meer, ist nicht nur das Inselarchipel von Lavezzi ganz nah, sondern auch Sardinien &#8211; gerademal zwölf Kilometer ist die Meerenge zwischen den beiden Mittelmeerinseln hier breit.\nAber auch ein Blick zurück lohnt sich: Besonders schön ist der Ausblick in den späten Nachmittagsstunden, denn dann zeichnet die untergehende Sonne die zackigen Konturen der südkorsischen Berge hinter Bonifacio in den Himmel.\n \nKurz vor dem Leuchtturm schlängelt sich ein schmaler Pfad durch die dichten Macchiabüsche bis zu dem wunderschönen kleinen Strand Plage de Saint-Antoine am südlichsten Punkt der Insel.\n </p>"},{"id":"text-2","type":"text","heading":"","plain_text":"In Bonifacio startet der atemberaubende Spaziergang entlang an Korsikas wohl spektakulärster Steilküste. Startpunkt der Wanderung ist die Aussichtsplattform oberhalb der Treppe von Montée Rastello, die vom Hafen und der Unterstadt zur Oberstadt Haut Ville führt. 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Alte Verteidigungsanlagen und verfallenen Flugabwehrkanonen aus verschiedenen Kriegsepochen daran erinnern, dass die strategische Meerenge zwischen Sardinien und Korsika einst schwer umkämpft war. Die Wanderung von einer starken Stunde pro Strecke bis zum ersten Aussichtspunkt, der Signalstation Sémaphore de Pertusato. Sie ist militärisches Sperrgebiet und kann auch mit dem Auto erreicht werden.\nWer nach der Tour zur Signalstation noch Energie hat, sollte sich unbedingt auf den Weg zum alten Leuchtturm Phare de Pertusato machen. Der alte Leuchtturm von Pertusato schickt seit 1838 Nacht für Nacht seinen Lichtkegel über die Straße von Bonifacio &#8211; seit 1985 übrigens vollautomatisch. Hier, knapp hundert Meter über dem Meer, ist nicht nur das Inselarchipel von Lavezzi ganz nah, sondern auch Sardinien &#8211; gerademal zwölf Kilometer ist die Meerenge zwischen den beiden Mittelmeerinseln hier breit.\nAber auch ein Blick zurück lohnt sich: Besonders schön ist der Ausblick in den späten Nachmittagsstunden, denn dann zeichnet die untergehende Sonne die zackigen Konturen der südkorsischen Berge hinter Bonifacio in den Himmel.\n \nKurz vor dem Leuchtturm schlängelt sich ein schmaler Pfad durch die dichten Macchiabüsche bis zu dem wunderschönen kleinen Strand Plage de Saint-Antoine am südlichsten Punkt der Insel.\n "},{"id":"text-2","heading":"Text","content":"In Bonifacio startet der atemberaubende Spaziergang entlang an Korsikas wohl spektakulärster Steilküste. Startpunkt der Wanderung ist die Aussichtsplattform oberhalb der Treppe von Montée Rastello, die vom Hafen und der Unterstadt zur Oberstadt Haut Ville führt. 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