Wandertour auf den monte astu

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Short summary: Ein Leckerbissen für die Genießer! Der Wanderweg auf den Monte Astu darf ohne Übertreibung als einer der schönsten Korsikas bezeichnet werden. Der alte Weg, der im bezaubernden Dorf Lama seinen Ausgang nimmt, führt äußerst aussichtsreich, gesäumt von weiß und lila blühenden Zistrosen, hinauf zum großartig gelegenen Refuge du Prunincu. Der weitere Aufstieg zum Gipfel ist […]

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Ein Leckerbissen für die Genießer! Der Wanderweg auf den Monte Astu darf ohne Übertreibung als einer der schönsten Korsikas bezeichnet werden. Der alte Weg, der im bezaubernden Dorf Lama seinen Ausgang nimmt, führt äußerst aussichtsreich, gesäumt von weiß und lila blühenden Zistrosen, hinauf zum großartig gelegenen Refuge du Prunincu. Der weitere Aufstieg zum Gipfel ist nicht mehr ganz so genussvoll, wird dafür aber mit einem großartigen Ausblick belohnt.   Ausgangspunkt: Kirche in Lama, 502 m, hübsches, aussichtsreich gelegenes Dorf oberhalb der Hauptstraße Ponte Leccia – Ile-Rousse (N 1197).  Höhenunterschied: Knapp 1100 m.  Anforderungen: Bis zum Refuge leicht, danach teilweise stärker verwachsen und anspruchsvoller, vor allem bei schlechter Sicht. Kaum Schatten, daher früher Aufbruch empfohlen (bei Hitze meiden!).  Einkehr und Unterkunft: Bars, Restaurants und Gîtes in Lama, Camping Village de l’Ostriconi an der Ostriconi-Mündung.  Wichtiger Hinweis: Wegen der Gefahr von Hautverbrennungen an den Fenchel ähnlichen Pflanzen am Weg (Peucedanum paniculatum) werden dringend lange Hosen empfohlen (Info in der Tourist Info oder unter www.rother.de, GeoLinks).  Karte: ign 4348 OT (1:25.000). Diese Tour stammt aus dem Rother Wanderführer Korsika von Klaus Wolfsperger   Tourentyp: Wanderung Schwierigkeit: mittel Gehzeit: 6.00 Tage: 1 Höhenmeter Aufstieg: 1056 Höhenmeter Abstieg: 1056 Strecke: 12.5 km Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: nein Einkehr unterwegs: nein Für Kinder geeignet: ja

Von der Kirche in Lama gehen wir auf der Straße weiter und biegen nach 100 m rechts auf den Treppenweg ab, dem wir immer durch das Dorf bergan folgen. Nach einigen Minuten treffen wir am oberen Ortsrand auf eine Straße, der wir 20 m nach links folgen, um rechts auf den Wanderweg zum Monte Astu abzubiegen (Tafel, gelb markiert). Er passiert nach wenigen Minuten eine Zisterne und steigt mit schönem Blick auf Lama sowie zu Monte Padru und Cinto über den Rücken an (nach ¼ Std. an Gabelung auf Rücken rechts). Nach einer guten halben Stunde passieren wir eine kleine Quelle, gleich danach rechts des Weges ein Aussichtsplateau. Gut 20 Minuten später erreichen wir eine Anhöhe (910 m, schöner Rastplatz) – nun reicht der Blick schon bis zum Rotondo. Der Weg verläuft in der Folge gemütlich rechts haltend durch den Hang des Pinzalone und führt nach 20 Minuten zwischen vier Kastanienbäumen hindurch (gleich danach an der Gabelung geradeaus; unterhalb eine Bergerie). 10 Minuten später gelangen wir auf einen wildromantischen, aussichtsreichen Gratrücken, über den der Weg weiter ansteigt zum malerisch neben einer Felsengruppe gelegenen Refuge du Prunincu, 1048 m (10 Min.; einfache Schutzhütte, offen).  Viele Wanderer machen hier kehrt. Wir aber steigen weiter über den Rücken an, bald etwas links haltend, und erreichen nach einer halben Stunde die Bocca Tiobuli, 1238 m, auf dem Hauptkamm. Über diesen wandern wir rechts bergan. Nach wenigen Minuten kommen wir an einer kleinen Steinhütte vorbei und steigen weiter am Kamm hinauf zu einer farnüberwucherten Rinne (Achtung: hier nicht geradeaus weiter zu einem weiteren Steinhaus in einer Felsmulde, sondern rechts auf den mit Steinmännchen markierten Pfad abzweigen!), die links neben dem felsigen Grat steil hinaufzieht zu einem kleinen Wiesenplateau auf der Rückseite eines Felssporns (½ Std.). Der Pfad wendet sich hier der rechten Kammseite zu, nun mit Blick zum Monte Astu, und verläuft immer durch den Hang bis zum flachen Sattel vor dem Gipfelaufbau (20 Min.). Von dort auf gut markiertem Weg über den felsigen Grat hinauf zum Gipfelkreuz (¼ Std.; zuletzt leichte Kraxelei). Der Rundblick ist fantastisch, er reicht von Ile-Rousse über die Agriaten, St-Florent, das Cap Corse und den Monte San Petrone bis zu den Zweitausendern.

 

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