Vallée d’Asco
Auf einer windigen Panoramastrecke auf das Dach Korsikas
Das Vallée d’Asco in Zentral-Korsika ist ein langes Gebirgstal, das bis auf das Dach von Korsika führt. Eine Panoramastraße führt bis an den Fuße des Monte Cinto, die mit 2706 Metern höchste Erhebung der Insel. Die 33km lange, schmale, aber gut ausgebaute Kurvenstrecke bis nach Haut Asco ist ein vor allem bei Radlern und Motorradfahrern beliebter Tagesausflug.

Den Anfang des Tals bildet die etwa 10 Kilometer lange Schlucht Gorges de l’Asco: Das kleine Rinnsal, das bei Tauwetter zum reißenden Gebirgsbach wird,  hat sich hier besonders tief durch das Granitmassiv gegraben. In dem engen Canyon warten zahlreiche Klettersteige und Seilwege auf Outdoor-Fans. Am Unterlauf des Flusslaufs können sich bei guten Wasserständen Kajakfreunde austoben.
Am Ende der Schlucht liegt das ehemalige Hirtendorf Asco mit einem schönen Blick zurück in das Tal. In dem verschlafenen Nest mit etwa 130 Einwohnern kann man wunderbar eine Kaffeepause machen oder den inselweit bekannten leckeren Honig aus Rosmarin- und Lavendelnektar kaufen. Dahinter geht es Richtung Hochgebirge, vorbei am Monte Padro und dem Capo Bianco-Massiv, durch die dichten Schwarzkiefern des Forêt de Carrozzica. In dem undurchdringlichen Forst leben noch heute wilde Mufflons, über den Wipfeln der Bäume ziehen Steinadler ihre Kreise. 

In steilen Kehren geht es hinauf bis nach Haut Asco, die 1450 ü.d.M. gelegene Talstation der in den 1960-er Jahren gebauten und 2016 wieder in Betrieb genommenen Monte Cinto-Skilifte und ein ganzjährig geöffnetes Restaurant. Haut Asco ist auch einer der letzten Etappen des Grande Randonnée 20, dem berühmten korsischen Fernwanderweg. Eine anspruchsvolle Marschroute führt in etwa fünf Stunden bis hinauf auf die Spitze des höchsten Bergs Korsikas.
 
Timo Lutz
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