Urlaub auf Korsika - Alle Tipps für einen gelungenen Aufenthalt auf der Insel der Schönheit

Überfahrt nach Korsika

NACH KORSIKA REISEN

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Wie gelangt man nach Korsika?

Die Anreise nach Korsika bleibt anspruchsvoll. Starke Winde, ein massiver Besucherandrang ab Saisonbeginn und die ganze Sommerzeit über, hohe Abgaben (aber niedrige Preise): Die Insel erfordert zweifellos ein gewisses Maß an Einsatz.

Vom Festland oder aus Italien ist die einfachste und wahrscheinlich günstigste Lösung eine Tagesüberfahrt mit der Fähre. So können Sie die korsische Küste bewundern und kommen nahezu direkt im Stadtzentrum an. Ihnen stehen mehrere Fährgesellschaften zur Auswahl: CORSICA Linea, Corsica Ferries und Moby Lines.

La Méridionale, die traditionsreiche Reederei aus Marseille, bietet ebenfalls einen täglichen Fährservice zwischen Marseille und Korsika an. Ihre menschlich dimensionierte, vielseitige Flotte (Girolata, Piana und Kalliste) verbindet Ajaccio, Bastia und Propriano. Im Jahr 2017 erhielt La Méridionale das TripAdvisor-Zertifikat für Exzellenz für die Qualität ihrer Dienstleistungen.

Flugreisen bleiben recht teuer – außer mit Billigfluggesellschaften. Außerdem bieten die Flughäfen nur wenige Möglichkeiten, die großen Städte ohne Mietwagen zu erreichen. → Mietwagen auf Korsika.

Wenn Sie eine Reise nach Korsika planen, denken Sie daran, Urlaubsgutscheine für die Bezahlung Ihrer Reise zu nutzen – zum Beispiel bei Corsica Ferries!


Was ist die beste Reisezeit für Korsika?

Wann sollte man nach Korsika reisen? Ganz einfach: Mai–Juni und September–Oktober sind die besten Monate, da weniger Besucher unterwegs sind und die Preise niedriger sind.

Im Juli und August kosten Unterkünfte auf Korsika bis zu fünfmal mehr, der Verkehr ist extrem dicht und manche Orte erinnern an die Côte d’Azur. Rund drei Viertel aller Touristen besuchen die Insel während dieser Zeit.
Wenn Sie diese Monate nicht vermeiden können (und Ihr Budget es zulässt), entscheiden Sie sich für einen Bootsausflug nach Korsika – mit Motorboot oder Segelyacht. So haben Sie weder Probleme mit Unterkünften noch mit überfüllten Stränden. Auf dem Programm: einsame Buchten und atemberaubende Landschaften.

In der Nebensaison sind die Touristenströme zwar verschwunden – aber oft auch die Hoteliers. Eine Unterkunft mitten im Winter zu finden, ist manchmal schwierig, außer in den großen Städten.


Und einmal auf der Insel der Schönheit?

Für einen ersten Besuch ist ein Auto unschlagbar. Die Straßen Korsikas sind zumindest gut ausgebaut, die Distanzen kurz und mit dem Auto können Sie verschiedene Regionen problemlos erkunden.

Wir empfehlen Ihnen außerdem mindestens eine Fahrt mit dem traditionellen korsischen Zug („Trinichellu“). Er ist ganz anders als der TGV – und in mancher Hinsicht sogar besser. Die Qualität hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Rechnen Sie mit etwa 3 Stunden für die Strecken Ajaccio–Bastia und Calvi–Bastia sowie bis zu 6 Stunden für Calvi–Ajaccio. So haben Sie reichlich Zeit, die oft spektakulären Landschaften zu bewundern. Außerdem haben Sie die Gelegenheit, Ponte Leccia zu entdecken – den einzigen Bahnübergang Korsikas, an dem man manchmal stundenlang warten kann.

Rechnen Sie jedoch nicht damit, Bonifacio oder Porto-Vecchio mit dem Zug zu erreichen. Der äußerste Süden der Insel ist seit dem Zweiten Weltkrieg und der Zerstörung der östlichen Linie vom Schienennetz abgeschnitten. Machbarkeitsstudien für eine mögliche Wiedereröffnung laufen, doch dies wird vermutlich noch dauern.